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Implementing Hybrid Work

Alternativen zu Envoy und Condeco mit schnellem Rollout: Welche lassen sich schnell ausrollen?

Saskia
29.10.2026
16
min
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Einordnung: Wenn Envoy oder Condeco zu langsam oder zu schwerfällig wirken

Unternehmen im DACH-Raum, die Envoy oder Condeco (heute Eptura Engage) ablösen oder erstmals ein Workspace-Management-System einführen wollen, stehen häufig unter Zeitdruck. Vertragsfristen laufen ab, die Büronutzung ist unklar, und die Geschäftsführung erwartet belastbare Zahlen zu Flächen und Betriebskosten. Gleichzeitig ist Microsoft Teams in vielen Unternehmen das tägliche Arbeitsmittel für hybride Arbeitsmodelle, sodass jede neue Lösung dort nahtlos funktionieren muss.

Dieser Artikel vergleicht fünf Alternativen zu Envoy und Eptura Engage, die einen schnellen Einstieg ermöglichen: Seatti, deskbird, desk.ly, Flexopus und Pult. Envoy und Eptura Engage dienen als Referenzpunkt. Der Fokus liegt auf Unternehmen ab circa 250 Mitarbeitenden im DACH-Raum mit Microsoft 365.

Den direkten Vergleich mit Kurzfazit und Wechselplan finden Sie auf unserer Vergleichsseite Seatti vs Condeco und Envoy, die ausführliche Gegenüberstellung im Artikel Seatti vs Eptura und Envoy und einen Überblick über weitere Alternativen unter Seatti im Vergleich.

Ihre Key Takeaways aus diesem Artikel:

  • Welche Kriterien einen schnellen, risikoarmen Rollout aus IT- und FM-Sicht ausmachen.
  • Wie sich Envoy und Eptura Engage beim Rollout positionieren.
  • Wie Seatti, deskbird, desk.ly, Flexopus und Pult sich jeweils in Zielgruppe, Rollout-Aussagen und Preismodell unterscheiden.
  • Welche Fragen Sie Anbietern im Auswahlprozess konkret stellen sollten.
  • Wie ein Wechsel von Envoy oder Eptura Engage auf eine Alternative pragmatisch geplant wird.

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Was einen schnellen Rollout im Workspace Management wirklich ausmacht

Hybride Arbeitsmodelle sind in vielen Organisationen etabliert. Die Plattform, die Schreibtischbuchung, Raum- und Parkplatzverwaltung abbildet, muss deshalb schnell produktiv sein. „Schneller Rollout“ bedeutet dabei mehr als eine technische Installation. Es geht um Konfiguration, Schulung, Integration in Microsoft 365, Datenschutzfreigabe durch Betriebsrat und IT-Sicherheit sowie um Vertragsflexibilität, die einen Piloten ohne Großprojekt ermöglicht.

Die Zielgruppe dieses Artikels, IT, Facility Management und Corporate Real Estate, steht unter doppeltem Druck: Die Organisation erwartet ein funktionierendes System, und das Budget für langwierige Einführungsprojekte fehlt. Die folgenden Kriterien helfen, aus der Liste der Anbieter diejenigen zu identifizieren, die tatsächlich in kurzer Zeit produktiv sind.

Einführungskosten und Implementierungsaufwand

Einführungskosten umfassen alles, was zwischen Vertragsunterschrift und Go-Live anfällt: technische Konfiguration, Erstellung von Raumplänen, Admin-Schulungen und gegebenenfalls Professional Services. Nutzungsdaten für Immobilienentscheidungen entstehen erst, wenn die Plattform läuft. Ohne eine schnell lauffähige Lösung bleiben sie aus.

Seatti erhebt keine Implementierungskosten. Technische Konfiguration, Konzeption, Erstellung der Raumpläne, individuelle Anpassungen und Schulungen sind im Lizenzpreis enthalten (Seatti Preise ansehen). Die Einführung dauert in der Regel unter zwei Wochen: Zum Start installieren wir gemeinsam mit Ihrer IT die Anwendung, danach werden Administratoren geschult und die Büros angelegt, bevor die Mitarbeitenden eingeladen werden und das System live geht.

Bei Eptura Engage werden Professional Services und Hardware laut Preisseite des Anbieters (Stand 28.10.2026) als eigene Positionen geführt, darunter die Einführung, die SCIM-Bereitstellung und die Microsoft-365-Integration. Die Frage an den Anbieter lautet daher: Welche Leistungen sind in den Paketen Advanced und Power enthalten, welche werden als Professional Services separat abgerechnet?

Empfehlung: Klären Sie Einführungskosten und internen Projektaufwand früh und schauen Sie nicht nur auf den Lizenzpreis.

Konfiguration, Schulung und Self-Service-Fähigkeit

Ob eine Organisation in Tagen oder Monaten live geht, hängt wesentlich davon ab, wie die Konfiguration abläuft. Self-Service im Admin-Portal verkürzt die Dauer; eine Projektkonfiguration durch den Anbieter kann bei komplexen Enterprise-Strukturen sinnvoll sein, verlängert aber den Zeitraum.

Eine typische Admin-Schulung für mittelgroße Umgebungen umfasst: Standorte und Etagen anlegen, Flächen und Ressourcen definieren, Buchungsregeln und Rollen vergeben, Berechtigungen und Zugriffsrechte konfigurieren. Cloud-basierte Lösungen ermöglichen schnellen Rollout ohne Hardwareinstallationen, weil die gesamte Konfiguration im Browser stattfindet.

Prüffragen an den Anbieter: Können Sie Standorte und Raumpläne selbst anlegen? Wie lange dauert die Standard-Admin-Schulung? Gibt es On-Demand-Material oder nur Live-Sessions? Welche Aufgaben werden im Self-Service oder im gestützten Setup unterstützt?

Integration in Microsoft 365: Teams, Outlook und Entra ID

Integration in Microsoft Teams und Outlook ist entscheidend für Nutzerakzeptanz. Wenn die Buchung direkt in Teams stattfindet, sinkt der Schulungsbedarf erheblich. Eine gelungene Integration reduziert Schulungsbedarf und erhöht die Akzeptanz im Team. Seatti integriert sich tief in Microsoft Teams: Buchungen erfolgen direkt innerhalb von Teams, Outlook synchronisiert Termine, und Microsoft Entra Sync übernimmt Nutzende und Gruppen automatisch, ohne doppelte Datenpflege.

Microsoft Entra ID (ehemals Azure AD) ist der zentrale Identitätsdienst in Microsoft 365. Wenn ein Workspace-Management-System Nutzende und Gruppen automatisch über Entra ID oder SCIM synchronisiert, entfällt die manuelle Pflege in einem zweiten Verzeichnis. Für die IT bedeutet das: weniger Shadow-IT, einfacher SSO-Betrieb und geringere Betriebskosten durch zentrale Verwaltung.

Mindestlaufzeit, Vertragsflexibilität und Testmöglichkeit

Mindestlaufzeiten beeinflussen die Entscheidung unter Zeitdruck; idealerweise lässt sich der Preis dabei schon ohne langen Vertriebsprozess realistisch einschätzen. Bei Eptura Engage beträgt die Vertragslaufzeit laut Preisseite des Anbieters (Stand 28.10.2026) mindestens ein Jahr. Kostenlose Tests und Pilotstandorte helfen, ohne komplexes Proof-of-Concept-Projekt Erfahrungen zu sammeln: Flexopus bietet einen 30-Tage-Demo-Plan ohne Kreditkarte (Preisseite des Anbieters, Stand 28.10.2026), desk.ly ermöglicht kostenlose Nutzung bis 15 Nutzende mit vollem Enterprise-Funktionsumfang (Preisseite des Anbieters, Stand 28.10.2026), und Pult stellt einen kostenlosen Starter-Plan für bis zu 20 Nutzende bereit (Preisseite des Anbieters, Stand 28.10.2026).

Sinnvoller Schritt: Spielen Sie mit Testaccounts echte Office-Tage durch und definieren Sie daraus ein klares Pilotprojekt, bevor Sie flächendeckend ausrollen.

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Überblick: Alternativen und Tools zu Envoy und Eptura Engage mit Fokus auf schnellen Rollout

Envoy und Eptura Engage sind etablierte Produkte mit breitem Portfolio. Für Unternehmen im DACH-Raum, die Microsoft 365 nutzen, stellen sich allerdings spezifische Fragen zu Integration, Datenschutz und Rollout-Geschwindigkeit. Die folgenden Abschnitte beschreiben zunächst Envoy und Eptura Engage als Referenzpunkt und danach fünf Alternativen.

Envoy als Referenzpunkt

Envoy bietet Reservations (Arbeitsplätze, Besprechungsräume, Parkplätze) und Visitors als eigene Module an. Das Reservations-Modul kostet 5 US-Dollar pro buchbarer Ressource und Monat bei jährlicher Abrechnung, zuzüglich einer Plattformgebühr, deren Höhe nicht veröffentlicht ist; vor einer Entscheidung sollte zudem geklärt werden, auf welche Produkte sich Preis und Funktionen genau beziehen und welcher lizenzierte Umfang jeweils enthalten ist (Preisseite des Anbieters, Stand 28.10.2026). Visitors Basic ist kostenlos für bis zu 100 Einträge pro Monat, Visitors Premium liegt bei 362 US-Dollar pro Standort und Monat (jährlich).

Envoy kann für Unternehmen mit Microsoft 365 passen, die starken Bedarf an Besuchermanagement und Zusatzmodulen wie Deliveries oder Screens haben. Zu Hosting, Zertifizierungen und EU-Datenhaltung haben wir keine belastbaren Angaben ermittelt. Ebenso fehlt eine konkrete Angabe zur Rollout-Dauer. Prüffragen: Wo werden Daten europäischer Nutzender gehostet? Welche Zertifizierungen liegen vor? Wie lange dauert die Implementierung für Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden?

Condeco (heute Eptura Engage)

Die Plattform umfasst Desk- und Raumbuchung, Parkplätze und Schließfächer, Outlook-Add-in, Teams-Integration, Benutzerverwaltung mit Azure AD, SCIM und Okta, API und Developer-Portal, Analytics mit Power BI sowie eine Mobile App. Es gibt die Pakete Advanced und Power; Power ergänzt unter anderem intelligente Buchung per Sprachbefehle und eine Teams-App mit dialogbasierter Buchung (Preisseite des Anbieters, Stand 28.10.2026). Der Check-in per Badge-Daten ist kostenpflichtig zusätzlich buchbar.

Preise werden nicht veröffentlicht. Die Vertragslaufzeit beträgt mindestens ein Jahr. Professional Services (Einführung, SCIM-Bereitstellung, Microsoft-365-Integration) und Hardware (Bildschirme, Kioske) werden als eigene Positionen geführt. Laut Anbieter ist Eptura Engage ISO 27001, CSA Star und FSQS zertifiziert, GDPR-konform und läuft auf Microsoft Azure; die Hosting-Region ist nicht angegeben.

Eptura Engage kann sich für Unternehmen anbieten, die ein breites Portfolio an Modulen (Asset Management, Eptura Workplace für Flächen- und Umzugsmanagement, Visitor) und Professional Services benötigen. Prüffragen: In welcher Azure-Region werden DACH-Daten verarbeitet? Welche Leistungen sind im Paket enthalten, welche im Projekt zuzukaufen? Wie sieht ein typischer Rollout-Zeitplan aus?

Beim Besuchermanagement setzen beide Anbieter auf eigene Produktlinien: Envoy mit dem Modul Visitors (Basic, Premium, Enterprise), Eptura mit dem Produkt Visitor.

Seatti: schneller Rollout für Microsoft-365-Unternehmen mit Fokus auf Daten

Seatti ist eine SaaS-Plattform für hybride Arbeitsorganisation. Das Workspace Management deckt die Buchung von Arbeitsplätzen, Meetingräumen, Parkplätzen und Services direkt in Teams und Outlook ab. Office Intelligence verknüpft Buchungen, IP-basierte Präsenz und bestehende Infrastruktur zu einem realistischen Nutzungsbild mit Auslastung, Trends und Einsparpotenzialen. Beides läuft in einem System.

Zeitlich gliedert sich die Einführung in drei Etappen und dauert in der Regel unter zwei Wochen: Kick-off samt technischer Installation, Schulung der Administratoren mit der Konfiguration der Büros und schließlich das Onboarding der Nutzenden mit Go-Live. Dabei fallen keine zusätzlichen Implementierungskosten an (Seatti Preise ansehen).

Seatti ist für Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden mit Enterprise-Strukturen gebaut. Mehrere Standorte, Gesellschaften und Regelwerke lassen sich zentral verwalten; Rollen und Berechtigungen werden granular gesteuert. Microsoft Entra Sync übernimmt Nutzende und Gruppen automatisch. Über die Open API lassen sich Access Control Systeme, HRIS und weitere Bürosysteme anbinden.

Natürlich ist auch der Datenschutz rollout-relevant, weil Betriebsrat und IT-Sicherheit von Beginn an klare Unterlagen brauchen: Seatti ist DSGVO-konform, hostet und verarbeitet Daten in der EU, ist ISO 27001 zertifiziert, nutzt Verschlüsselung mit TLS 1.2 und AES-256, pseudonymisiert und aggregiert Nutzungsdaten. Es gibt keine Live-Überwachung, keine Geolokalisierung, keine Arbeitszeiterfassung. Auch anonyme Buchung ist möglich, die Arbeitsortangabe ist optional.

Seatti in der Praxis: Referenzen und Nutzungsdaten für Flächenentscheidungen

Seatti führt Workspace Management und Office Intelligence in einer Anwendung zusammen, die in Microsoft 365 zu Hause ist, und macht sichtbar, wie viel Fläche wirklich gebraucht wird. Entscheidend ist deshalb weniger, ob Nutzungsdaten nötig sind, sondern wie lange Flächen noch ohne sie geplant werden.

Die Referenzen von Seatti reichen über mehrere Branchen, von Handel und Industrie über Logistik und Pharma bis zu Finanzdienstleistung und öffentlichem Dienst. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen zwei Referenzen: Bei bonprix wurden 54.000+ Bürotage in 12 Monaten geplant, die Auslastung je Arbeitsplatz liegt 66 % über dem Vorjahr. Jebsen & Jessen ging über Nacht live, als das Handelshaus umzog (Alle Referenzen ansehen). Über 100 Unternehmen setzen bereits auf Seatti.

Seatti passt für Microsoft-365-Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden, die schnell ausrollen wollen und gleichzeitig eine belastbare Datenbasis für Flächenentscheidungen benötigen. Seatti bietet Besucherverwaltung als Teil des Workplace Managements (als Add-on, pauschal je Standort abgerechnet) und Meetingraumverwaltung als Teil der SaaS-Plattform.

deskbird: schnelles Setup mit nativen Mobile Apps

deskbird bietet Schreibtisch-, Meetingraum- und Parkplatzbuchung, native mobile Apps, Teams-Integration und Analytics. Laut Anbieter sind die meisten Unternehmen in wenigen Tagen startklar (Preisseite des Anbieters, Stand 28.10.2026).

Das Preismodell: Business-Paket 2,75 € pro aktivem User und Monat bei jährlicher Zahlung (3,50 € monatlich; CHF 2,75/3,50; GBP 2,50/3,25). Professional und Enterprise sind individuell. Ein kostenloser Test ohne Kreditkarte ist verfügbar, danach ein Starter-Paket, begrenzt auf 15 User. In allen Paketen enthalten: Microsoft Entra ID, Outlook-Add-in, Kalendersynchronisierung, Office und Workforce Analytics, QR-Code-Check-in. Der Professional-Plan ergänzt unter anderem Public API, automatischen Check-in, Compliance und Sicherheitsmanagement sowie benutzerdefinierte Rollen. Nach Angabe des Anbieters erfolgt das Hosting in Deutschland, ISO 27001 und SOC 2 Type 2 liegen vor (Preisseite des Anbieters, Stand 28.10.2026).

deskbird kann auch für kleinere und mittlere Teams passen, die native mobile Apps und einen selbst konfigurierbaren Ansatz suchen. Prüffragen: Wie laufen Admin-Schulungen ab? Welche Funktionen erfordern das Professional- oder Enterprise-Paket?

desk.ly: kostenloser Einstieg für bis zu 15 Nutzende

desk.ly bietet Arbeitsplatz- und Raumbuchung, Parkplätze, Microsoft Teams App in allen Paketen und erweiterte Features in Enterprise- und Enterprise-Plus-Plänen (Preisseite des Anbieters, Stand 28.10.2026). Ein kostenloser Einstieg mit allen Enterprise-Funktionen und bis zu 15 Nutzenden ist ohne Zahlungsangabe möglich, solange die Nutzerzahl unter 15 bleibt.

Preismodell: Corporate ab 1,65 €, Enterprise ab 2,75 € pro Nutzer und Monat, Enterprise Plus auf Anfrage. Enterprise Plus umfasst unter anderem SCIM-Synchronisation, HRIS-Integration, Kalender-Synchronisation (Google und Outlook), RESTful API, Heatmap Analytics und Multi-Tenancy. desk.ly Connect ermöglicht laut Anbieter Software-basierte Sensorik ohne zusätzliche Hardware.

Datenschutz: Hosting bei AWS in Frankfurt, DSGVO, ISO 27001, AVV, Anonymisierung. desk.ly stellt ein Fact Sheet für den Betriebsrat bereit, das den Ansatz „Planung statt Kontrolle“ dokumentiert.

Der kostenlose Einstieg erlaubt Testen im kleinen Kreis und parallelen Aufbau der Konfiguration, bevor ein größeres Projekt gestartet wird. desk.ly passt für Organisationen, die in Teams starten wollen.

Flexopus: Rollout nach Ressourcenzahl mit klaren Paketen

Flexopus rechnet pro Ressource (Arbeitsplatz, Raum, Parkplatz) ab, nicht pro Nutzer. Starter ab 1,59 €, Business ab 2,99 € pro Ressource und Monat bei jährlicher Zahlung, zuzüglich Plattformgebühr von 100 € pro Jahr. Bei monatlicher Zahlung: Starter 1,99 €, Business 3,49 €, zuzüglich 10 € Einrichtung einmalig und 10 € Plattformgebühr pro Monat. Enterprise ab 50 Ressourcen auf Anfrage. Ein 30-Tage-Demo-Plan ist kostenlos ohne Kreditkarte verfügbar (Preisseite des Anbieters, Stand 28.10.2026). Keine Einrichtungsgebühr bei jährlicher Zahlung.

Starter umfasst bereits Teams App, Outlook-Integration für Raumbuchungen, Live-Plan und REST API. Business ergänzt Single Sign-On, SAML2, SCIM (Entra ID und Google Groups), Statistiken und Check-in-Modul. Enterprise bietet geführtes Onboarding mit Admin-Schulung und Key Account Manager. Zur Dauer des Rollouts sollten Sie den Anbieter direkt fragen, etwa welche Unterlagen (Grundrisse, Identity Provider) Sie dafür bereithalten müssen.

Datenschutz: Hosting komplett in Deutschland bei Hetzner, ISO 27001:2022, DSGVO, kein Einsatz von Hyperscalern. Anonymisierung von Buchungen und Statistiken.

Flexopus passt für Unternehmen, die Ressourcenzahl klar im Blick haben und mit einem Pilotstandort beginnen möchten. Die klare Preislogik pro Ressource schafft Preistransparenz, unterscheidet sich aber strukturell von User-basierten Modellen.

Pult: Workplace-Module mit kostenlosem Einstieg und Presence AI

Pult Workplace bietet Arbeitsplatz-, Raum- und Parkplatzbuchung. Starter ist kostenlos für bis zu 20 Nutzende und 1 Standort. Growth kostet 2,90 €, Business 3,90 € pro aktivem Nutzer und Monat, Enterprise auf Anfrage (Preisseite des Anbieters, Stand 28.10.2026). Kosten fallen nur für aktivierte Nutzende an.

SAML-SSO und SCIM-Provisionierung stehen laut Paketvergleich in allen Plänen. Growth umfasst Slack-, Teams- und Google-Integration, Echtzeit-Analytics, Raumbuchung mit Catering und Parkplatzbuchung. Business ergänzt HRIS-Integration (Personio, Workday, Hibob), automatischen Check-in mit Presence AI und ein Genehmigungssystem.

Presence AI ist ein eigenes Modul ab 99 € pro Monat: Es nutzt nach Angabe des Anbieters das bestehende WLAN und IP-Adressen, um Anwesenheit ohne zusätzliche Hardware zu erfassen. Auch Seatti erfasst Anwesenheit IP-basiert, beide Ansätze ermöglichen eine datengestützte Auslastungsanalyse ohne Sensorik als Hauptinstrument.

Datenschutz laut Anbieter: In Deutschland gebaut und gehostet, DSGVO, ISO-27001-zertifizierte Infrastruktur, anonyme Anwesenheitsmessung, keine personenbezogenen IP- oder Standortdaten gespeichert.

Pult passt für Unternehmen, die mit einem kostenlosen Plan klein beginnen und skalieren wollen, sowie für Teams, die Anwesenheit automatisiert erfassen möchten.

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Vergleich des Rollouts: Envoy, Eptura Engage, Seatti, deskbird, desk.ly, Flexopus, Pult

Ein strukturierter Vergleich hilft, aus der Vielzahl an Optionen eine Shortlist von ein bis zwei Anbietern zu erstellen. Die folgende Tabelle betrachtet ausschließlich rollout-relevante Kriterien und stützt sich auf die genannten Quellen. Je schneller die gewählte Lösung live ist, desto früher greifen Check-in-Funktionen und Auslastungsdaten.

Rollout-Vergleichstabelle

KriteriumEnvoyEptura EngageSeattideskbirddesk.lyFlexopusPult
Teams-IntegrationBeim Anbieter erfragen: Umfang der Microsoft-365-IntegrationJa, Teams-App mit dialogbasierter Buchung im Paket PowerJa, nativ in Teams und OutlookJa, Teams-Integration in allen PaketenJa, Microsoft Teams App in allen PaketenJa, native Teams App, Outlook-IntegrationJa, Teams-, Google- und Outlook-Integration
Microsoft Entra / SCIMSCIM im Enterprise-Paket von Visitors; Synchronisation mit Entra ID beim Anbieter erfragenAzure AD, SCIM und OktaMicrosoft Entra Sync: automatische Nutzer- und GruppenübernahmeMicrosoft Entra ID in allen Paketen; SAML/SCIM als Add-onEnterprise Plus: SCIM-Synchronisation; Corporate: SSO Microsoft/GoogleBusiness/Enterprise: SAML2, SCIM (Entra ID, Google Groups)Alle Pläne: SAML-SSO und SCIM-Provisionierung
Hosting und ZertifizierungBeim Anbieter erfragen: Hosting-Region und ZertifizierungenISO 27001, CSA Star, GDPR, Microsoft Azure; Region nicht angegebenISO 27001, DSGVO, Rechenzentren in der EU (Microsoft Azure)ISO 27001, SOC 2 Type 2, DSGVO, Hosting in Deutschland (nach Angabe des Anbieters)ISO 27001, DSGVO, AVV, AWS FrankfurtISO 27001:2022, DSGVO, Hetzner Deutschland, kein HyperscalerISO-27001-zertifizierte Infrastruktur, DSGVO, Hosting in Deutschland (nach Angabe des Anbieters)
Betriebsrats-EignungBeim Anbieter erfragenBeim Anbieter erfragenAnonyme Buchung, keine Geolokalisierung, keine ArbeitszeiterfassungAnonymisierung und Betriebsratsunterlagen beim Anbieter erfragenFact Sheet für Betriebsrat, AnonymisierungAnonymisierung von Buchungen und StatistikenAnonyme Anwesenheitsmessung, Trust Center
Auswertung der BüronutzungBeim Anbieter erfragen: Auswertungen im Modul ReservationsAnalytics mit Power BIOffice Intelligence: Echtzeit-IP-basierte Präsenz, KI-Analytics, Auslastung, Trends, Einsparpotenziale zur Verbesserung der Performance von FlächenentscheidungenOffice und Workforce AnalyticsHeatmap Analytics in Enterprise PlusStatistiken und Datenauswertung im Paket BusinessEchtzeit-Analytics, Reports; Presence AI für Präsenzinfos
Rollout-Dauer (nach Angabe des Anbieters)Beim Anbieter erfragenBeim Anbieter erfragenIn der Regel unter zwei WochenMeist in wenigen TagenKostenlos nutzbar bis 15 Nutzende; Rollout-Dauer beim Anbieter erfragenDemo-Plan 30 Tage kostenlos; Rollout-Dauer beim Anbieter erfragenStarter-Plan kostenlos bis 20 Nutzende; Rollout-Dauer beim Anbieter erfragen
Preismodell5 US-Dollar pro Ressource und Monat (jährlich) zzgl. PlattformgebührNicht veröffentlicht; JahreslizenzAb 1,90 € pro Nutzer und Monat; keine ImplementierungskostenAb 2,75 € pro aktivem User und Monat (jährlich)Ab 1,65 € pro Nutzer und Monat; kostenlos bis 15 NutzendeAb 1,59 € pro Ressource und Monat (jährlich) zzgl. PlattformgebührAb 2,90 € pro aktivem Nutzer und Monat; kostenlos bis 20 Nutzende

Wichtig zu beachten: Preise pro Nutzer, pro aktivem Nutzer und pro Ressource sind strukturell unterschiedlich und nicht direkt vergleichbar. User-basierte Modelle (Seatti, deskbird, desk.ly, Pult) berechnen nach Kopfzahl, ressourcenbasierte Modelle (Flexopus, Envoy) nach Anzahl der buchbaren Arbeitsplätze, Räume und Parkplätze. Je nach Desk-Sharing-Quote kann das eine oder das andere Modell wirtschaftlicher sein. Zusätzlich sollten Sie prüfen, welche Funktionen je Paket tatsächlich enthalten sind und wie sich Zugriffs- und Berechtigungslogiken unterscheiden.

Die Angaben zu den Wettbewerbern stammen von den Preisseiten der Anbieter, Stand 28.10.2026, und können sich ändern.

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Checkliste: Die richtigen Fragen an Anbieter mit schnellem Rollout-Versprechen

Versprechen wie „in wenigen Tagen live“ sollten kritisch nachgefragt werden. Schnelle Implementierung ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl von Software, aber die Details entscheiden darüber, ob der Rollout tatsächlich reibungslos verläuft. Die folgende Checkliste hilft, die richtigen Fragen zu stellen.

Technik und Integration

  • Wie synchronisieren Sie Nutzende und Gruppen? Wird Microsoft Entra ID automatisch synchronisiert (z. B. über SCIM oder nativen Entra Sync)? Brauche ich ein zusätzliches Verzeichnis?
  • Welche Funktionen laufen direkt in Microsoft Teams und Outlook? Gibt es ein Add-in, eine App oder beides? Kann die Buchung im Teams-Chat oder -Kanal erfolgen?
  • Lassen sich bestehende Systeme (HRIS, Zugangskontrolle bzw. Access Control, WLAN-Infrastruktur) anbinden?

Projekt, Einführung und Support

  • Welche Erfahrungen haben Sie mit Unternehmen unserer Größe (ab 250 Mitarbeitende)? Welche typischen Meilensteine sehen Sie in den ersten zwei Wochen?
  • Welche Leistungen sind im Lizenzpreis inklusive (Raumplanerstellung, Admin-Schulung, Nutzer-Support, Setup von Identity Provider, Kalenderkonfiguration)?
  • Welche Support-Optionen gibt es? Persönlicher Ansprechpartner? Customer-Success-Team?
  • Gibt es öffentliche Referenzen, Case Studies oder Pressemitteilungen zu vergleichbaren Rollouts?

Datenschutz, Betriebsrat und Compliance

  • Wo werden Daten gehostet? In der EU, in Deutschland? Liegt eine ISO-27001-Zertifizierung vor? Gibt es DSGVO-Nachweise, einen Auftragsverarbeitungsvertrag und dokumentierte TOMs?
  • Wer kann welche Buchungsdaten sehen? Gibt es anonyme Buchungen, keine Geolokalisierung und keine Arbeitszeiterfassung?
  • Welche Unterlagen stehen für Datenschutzbeauftragte und Betriebsrat bereit (Fact Sheets, Datenschutzerklärungen, No-Surveillance-Statements)?

Fläche, Kosten und Datenbasis

  • Welche Nutzungsdaten und Kennzahlen liefert die Lösung? Werden nur Buchungen ausgewertet oder auch Präsenzdaten (z. B. IP-basiert)?
  • In welcher Form sind Reports verfügbar? Dashboards, Exporte, BI-Anbindung?
  • Wie transparent und flexibel ist das Preismodell, wenn Ressourcen, Nutzerzahlen oder Module wachsen?

Hinweis: Ein reines Buchungssystem reicht oft nicht aus, um belastbare Flächenentscheidungen zu treffen. Office-Intelligence-Ansätze, wie sie Seatti nativ in Microsoft 365 bietet, gehen hier weiter: Sie verbinden Buchungen, IP-basierte Präsenz und Infrastrukturdaten zu einem realistischen Nutzungsbild.

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Vom bestehenden System zu einer Alternative: Wechsel von Envoy oder Eptura Engage planen

Ein Wechsel von Envoy oder Eptura Engage ist planbar, wenn technische, organisatorische und arbeitsrechtliche Schritte strukturiert angegangen werden. Typische Ausgangslagen: laufende Verträge mit Restlaufzeit, historisch gewachsene Konfigurationen, paralleler Betrieb im Übergang. Hybrides Arbeitsplatzmanagement erfordert intuitive Softwarelösungen, die schnell produktiv werden, ohne dass der Buchungsalltag der Mitarbeitenden unterbrochen wird.

Technische und vertragliche Vorbereitung

  • Restlaufzeit und Kündigungsfristen des aktuellen Vertrags prüfen.
  • Datenexport beim bisherigen Anbieter anfragen: Raumpläne, Ressourcen, Buchungs- und Besucherdaten, Nutzende und Gruppen.
  • Bestehende Integrationen dokumentieren (Kalender, Zugangssysteme, Sensorik) und klären, ob diese beim neuen Anbieter nutzbar bleiben oder neu eingerichtet werden müssen.
  • Softwarelösungen sollten DSGVO-konform sein, besonders in europäischen Märkten; prüfen Sie, ob der neue Anbieter alle Anforderungen erfüllt.

Mapping von Standorten, Flächen und Berechtigungen

  • Dokumentieren Sie im Altsystem: Standorte, Etagen, Zonen, Ressourcentypen, Rollen, Berechtigungen und Buchungsregeln.
  • Vergleichen Sie mit der Struktur beim neuen Anbieter: Welche Einheiten (Standorte, Gesellschaften) werden unterstützt? Wie granular sind Regelwerke? Bei Seatti lassen sich Enterprise-Strukturen mit mehreren Standorten, Gesellschaften und Regelwerken über das Admin Panel zentral verwalten.

Parallelbetrieb, Cutover und Kommunikation

  • Planen Sie eine Übergangsphase, in der die neue Plattform im Pilotbetrieb läuft, während das alte System noch lesbar bleibt.
  • Kommunizieren Sie zeitnah und transparent mit Mitarbeitenden und Betriebsrat: Warum findet der Wechsel statt? Ab wann gibt es das neue System? Was ändert sich am Buchungsalltag?

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Einwände gegen einen schnellen Wechsel und wie Sie ihnen begegnen

Einwände kommen häufig aus IT, Betriebsrat oder Management. Sie sollten natürlich ernst genommen und sachlich adressiert werden.

„Wir können kein weiteres Großprojekt stemmen“

Moderne Lösungen bieten Rollout-Modelle mit klaren Phasen und geringem Eigenaufwand. Seatti beispielsweise bündelt technische Konfiguration, Raumpläne und Schulungen im Lizenzpreis und schließt die Einführung in der Regel binnen zwei Wochen ab. Dennoch sollte intern ein Projektowner benannt werden, der Entscheidungen trifft und die Kommunikation steuert.

„Der Betriebsrat wird nie zustimmen“

Systeme mit klarer Datenschutz-Architektur erleichtern die Mitbestimmung: EU-Hosting, ISO 27001, anonyme Buchung, keine Live-Überwachung und keine Arbeitszeiterfassung. Seatti arbeitet ohne Geolokalisierung und wertet pseudonymisiert und zusammengefasst aus. desk.ly und Flexopus bieten ebenfalls dokumentierte Datenschutzmaßnahmen. Eine juristische Prüfung durch Rechtsabteilung und Betriebsrat bleibt unverzichtbar, dies ist keine Rechtsberatung.

„Wir warten lieber, bis Microsoft alles selbst löst“

Unternehmen treffen heute Entscheidungen über Flächen und Betriebskosten. Je länger Sie warten, desto länger fehlen belastbare Nutzungsdaten. Ein spezialisierter Anbieter, der tief in Microsoft 365 integriert ist, kann hier sofort Mehrwert liefern. Bei Sartorius wurden seit 2021 mehr als 200.000 Bürotage über Seatti geplant.

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Fazit und nächste Schritte

Es gibt mehrere Alternativen zu Envoy und Eptura Engage, die einen schnellen Einstieg ermöglichen. Für Microsoft-365-Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden im DACH-Raum lohnt ein genauer Blick auf Integration, Datenbasis und Datenschutz. Die richtige Plattform macht Nutzungsdaten vom ersten Tag an verfügbar.

  • Auswahlkriterien schärfen: Rollout-Zeit, Entra-Integration, Datenschutz, Datenbasis für Flächenentscheidungen priorisieren.
  • Shortlist bilden: Zwei bis drei Anbieter (z. B. Seatti plus ein bis zwei weitere aus diesem Vergleich) auswählen und mit realistischen Use Cases testen, etwa Desk Booking in Microsoft Teams im Alltag durchspielen.
  • Migrationsplan erstellen: Datenexport aus Envoy oder Eptura Engage, Parallelbetrieb und Cutover-Termin planen.

Sie möchten sehen, wie Seatti in Ihrem Microsoft 365 Umfeld läuft? In einem Walkthrough von 30 Minuten zeigen wir, wie Seatti Ihre Office Prozesse vereinfacht und Ihre Flächenentscheidungen datenbasiert absichert. Bringen Sie gerne auch Ihre konkreten Fragen zu Envoy- oder Eptura-Migration mit.

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Autor und Quellen

Autorin: Saskia Neuner, Chief of Staff bei Seatti. Stand: 29.10.2026.

Quellen:

Die Angaben zu Envoy, Eptura Engage, deskbird, desk.ly, Flexopus und Pult stammen von den Preisseiten der Anbieter (Flexopus zusätzlich Datensicherheitsseite, desk.ly zusätzlich Datenschutzseite), Stand 28.10.2026.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Alternative zu Envoy oder Eptura Engage kommt für Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden in Frage?

Seatti eignet sich für Microsoft-365-Unternehmen mit Fokus auf Datenbasis und schnellem Rollout (in der Regel unter zwei Wochen). deskbird bietet native mobile Apps und nach Angabe des Anbieters ein Setup in wenigen Tagen. desk.ly ermöglicht einen kostenlosen Einstieg für kleine Gruppen. Flexopus rechnet pro Ressource ab und bietet einen 30-Tage-Demo-Plan. Pult startet kostenlos für bis zu 20 Nutzende und ergänzt Presence AI. Die Wahl hängt von Größe, Mobile-Fokus, Preismodell und Integrationsanforderungen ab.

Wie schnell kann Seatti im Vergleich zu anderen Anbietern ausgerollt werden?

Der Seatti Rollout ist in der Regel binnen zwei Wochen abgeschlossen, von Kick-off und Installation über Admin-Schulung und Konfiguration bis zum Go-Live mit den Nutzenden. deskbird nennt „wenige Tage“ für die meisten Organisationen. Für Envoy, Eptura Engage, desk.ly, Flexopus und Pult liegen keine konkreten Rollout-Zeitangaben in den ausgewerteten Daten vor. Fragen Sie gezielt nach.

Wie wirkt sich der Wechsel von Envoy oder Eptura Engage auf laufende Buchungen aus?

Prüfen Sie beim bisherigen Anbieter, welche Exportformate für Reservierungen, Nutzende und Raumpläne verfügbar sind. Planen Sie einen klaren Stichtag für den Cutover und kommunizieren Sie diesen frühzeitig. Ob sich historische Buchungen übertragen lassen, hängt von den Export- und Importmöglichkeiten ab; laufende Buchungen sollten vor dem Cutover abgeschlossen oder manuell übertragen werden.

Wie lassen sich Datenschutz und Betriebsrat beim Rollout einer neuen Workplace-Lösung einbinden?

Frühe Einbindung ist entscheidend. Transparente Unterlagen (Auftragsverarbeitungsvertrag, TOMs, Datenschutzniveaus) und klare Zusagen zu Anonymisierung und Nicht-Überwachung erleichtern den Prozess. Seatti arbeitet mit EU-Hosting und ISO 27001, ohne Geolokalisierung und ohne Arbeitszeiterfassung, und wertet pseudonymisierte Nutzungsdaten aus. Eine juristische Prüfung durch Ihre Rechtsabteilung bleibt unverzichtbar.

Wie fließen Nutzungsdaten aus Desk Booking in Flächen- und Kostenentscheidungen ein?

Reine Buchungsdaten zeigen Nachfrage, aber nicht reale Belegung. Lösungen mit Office-Intelligence-Komponente wie Seatti führen Buchungen, IP-basierte Präsenz und weitere Infrastrukturdaten zusammen, um Auslastung, Trends und Einsparpotenziale sichtbar zu machen. So wird aus einem operativen Buchungstool ein strategisches Instrument für Flächen und Betriebskosten. IKB hat mit Seatti beispielsweise 34 % Bürokosten gespart.

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