Für Konzerne kommen als Alternativen zu deskbird je nach Anforderung unter anderem desk.ly, Eptura, Flexopus, Pult, Robin, Yoffix und Seatti in Frage. Entscheidend sind Multi-Tenant-Fähigkeit, Single Sign-on und Provisionierung, API, Datenschutz und Support.
Warum suchen Konzerne eine Alternative zu deskbird?
Konzerne suchen eine deskbird Alternative, wenn sie mehrere Gesellschaften, Länder und komplexe Governance-Strukturen in Microsoft 365 abbilden müssen und prüfen, ob ihr bisheriges Tool diese Anforderungen im Standardumfang abdeckt. Der Anlass ist häufig ein auslaufender Mietvertrag, eine neue Hybrid-Policy oder die Anforderung, Desk Sharing, Meetingräume und Parkplätze unternehmensweit konsistent zu steuern.
Übersicht zu deskbird
deskbird bietet seinen Business-Tarif für 2,75 € pro aktivem User und Monat bei jährlicher Abrechnung an (Quelle: deskbird Preisseite, Stand 13.10.2026). Microsoft Entra ID, eine MS Teams App und eine Slack App sind in allen Paketen enthalten, Public API und Integration von Zugangskontrollsystemen stehen ab Professional zur Verfügung. Erweiterte Datenschutzeinstellungen und SLAs gehören zum Enterprise-Paket, das sich laut deskbird an internationale Unternehmen richtet. Funktionen wie SAML, SCIM, HRIS-Integrationen und Multi-Tenancy Support sind als Add-ons verfügbar. Konzerne prüfen daher, ob Multi-Tenant-Fähigkeit, zentrale Regeln für mehrere Gesellschaften und Betriebsvereinbarungen mit dem Betriebsrat im Standardumfang abgedeckt sind oder zusätzliche Add-ons erfordern.
Welche Kriterien zählen bei einer Workplace Management Alternative für Konzerne?
Ohne klare Kriterien können Konzerne in langwierigen Proof-of-Concepts landen, die Ressourcen binden und keine belastbare Entscheidung liefern. Ein Arbeitsplatzbuchungssystem für Konzerne wird weniger an der Buchung einzelner Desks gemessen als an Multi-Tenant, Single Sign-on und API. Wichtig ist auch, wie User-Gruppen und Rollen aus dem Identitätssystem übernommen werden.
Die folgende Tabelle fasst die Prüfpunkte zusammen, die IT, Real Estate, Facility Management und Betriebsrat typischerweise anlegen.
| Kriterium | Prüffrage | Warum es zählt |
|---|---|---|
| Multi-Tenant-Fähigkeit | Können Gesellschaften, Standorte oder Geschäftsbereiche getrennte Mandanten mit eigenen Regeln erhalten? | Unterschiedliche Gesellschaften haben eigene Regelwerke und Verantwortlichkeiten. Ohne Mandantenfähigkeit entsteht Governance-Chaos über Ländergrenzen hinweg. |
| Single Sign-on und Provisionierung | Unterstützt die Lösung Microsoft Entra ID, SCIM und automatisierten Gruppen-Sync? | IT-Security und effiziente Verwaltung vieler User in mehreren Gesellschaften sind ohne zentrale Identitätsverwaltung kaum umsetzbar. Rollenbasierter Zugriff hilft, Berechtigungen nachvollziehbar zu steuern. |
| API und Integrationen | Gibt es eine Open API, HRIS-Anbindungen und Schnittstellen zur Zugangskontrolle? | Daten sollen zentral verarbeitet werden. Integrationen können helfen, Datensilos zu vermeiden. |
| Datenschutz, Hosting und Zertifizierungen | Wo werden Daten gehostet? Liegt eine ISO-27001-Zertifizierung vor? Wie erfolgt die Anwesenheitserfassung? | DSGVO-konforme Lösungen sind für europäische Unternehmen notwendig. Eine ISO-27001-Zertifizierung belegt ein strukturiertes Informationssicherheitsmanagement. Betriebsrat und Datenschutz sollten früh eingebunden werden, insbesondere bei Reporting und Anwesenheitserfassung. |
| Auswertungen und Office Intelligence | Werden Buchungen und tatsächliche Anwesenheit getrennt betrachtet? Gibt es Trends, Heatmaps, Kapazitätsanalysen? | Auswertungen können ungenutzte Flächen sichtbar machen und Flächenentscheidungen untermauern. Ein reines Buchungstool beantwortet nur operative Fragen. Unternehmen können mit Buchung und Auswertung leere Büroflächen sichtbar machen und vermeiden. |
| Support und SLAs | Gibt es einen dedizierten Ansprechpartner, garantierte Reaktionszeiten und Rollout-Begleitung? | Internationale Rollouts und organisatorische Komplexität erfordern professionellen Support und verlässliche Servicevereinbarungen. |
| Zusatzkosten und Add-ons | Welche Funktionen kosten extra, etwa Single Sign-on, HRIS, Multi-Tenancy oder Besuchermanagement (Visitor Management)? | Gesamtbetriebskosten umfassen Lizenzierungen und Implementierungsaufwände. Für den Business Case zählen neben der Lizenz auch Add-ons und der Aufwand der Einführung. |
Im Alltag zählt zusätzlich die Workplace Experience: Mitarbeitende sollten mobil und per Kalender buchen können, ob im Büro oder unterwegs. Ein gutes Desk Booking Tool fügt sich in diese Abläufe ein.
Diese Kriterien bilden die Grundlage, um die Shortlist strukturiert zu bewerten.
Welche Alternativen zu deskbird gibt es?
Konzerne setzen bei der Evaluierung einer Workplace Management Software in der Regel mehrere Lösungen parallel auf die Shortlist, um Funktionsumfang, Preismodell und Integrationstiefe gegenüberzustellen. Die folgenden fünf Anbieter veröffentlichen auf ihren Preisseiten Funktionen, die für Konzerne relevant sind. Bei jeder netzwerkbasierten Anwesenheitserkennung sollten Konzerne außerdem mit IT und Datenschutz klären, welche Signale für eine Betriebsvereinbarung tragfähig sind.
desk.ly
desk.ly bietet drei Tarife: Corporate ab 1,65 €, Enterprise ab 2,75 € pro Nutzer und Monat sowie Enterprise Plus auf Anfrage (Quelle: desk.ly Preisseite, Stand 13.10.2026). Single Sign-on (Microsoft und Google) sowie eine Microsoft Teams App sind ab Corporate verfügbar. Custom Single Sign-on, Rechte- und Rollenverteilung kommen ab Enterprise hinzu, während SCIM-Synchronisation, HRIS-Integration, RESTful API, Multi-Tenancy und ein dedizierter Ansprechpartner in Enterprise Plus enthalten sind. Kalender-Synchronisation gehört ebenfalls zu Enterprise Plus. desk.ly passt für Konzerne, wenn eine klar abgestufte Rechte- und Rollenlogik benötigt wird und der Einstieg schrittweise über die Tarifstufen erfolgen soll.
Eptura (früher Condeco)
Eptura nennt auf seiner Startseite Lösungen für den “Intelligent Workplace” mit Employee Experience, Space Optimization, Besucher- und Notfallmanagement und Integration in Microsoft-Workflows, außerdem Lösungen für Facility Management und ein IWMS für komplexe Umgebungen, wahlweise als On-Premises- oder SaaS-Lösung mit über 50 Integrationen (Quelle: Startseite des Anbieters, Stand 13.10.2026). Eptura passt für Konzerne, wenn Arbeitsplatz-, Facility- und Asset-Themen in einem System gebündelt werden sollen und auch ein On-Premises-Betrieb in Frage kommt. Preise, Single Sign-on, Provisionierung, API und Multi-Tenant-Fähigkeit sind auf der Startseite nicht angegeben und direkt beim Anbieter zu klären.
Flexopus
Flexopus rechnet pro Ressource ab. Der Starter-Plan kostet 1,59 €, der Business-Plan 2,99 € pro Ressource und Monat, Enterprise-Angebote gibt es ab 50 Ressourcen mit Mengenrabatten auf Anfrage (Quelle: Flexopus Preisseite, Stand 13.10.2026). Microsoft Teams App, REST API und Multi-Tenant-Support sind bereits ab Starter verfügbar. Single Sign-on, SAML2, SCIM, Gruppenverwaltung und weitere Admin-Rollen kommen ab Business hinzu. Flexopus passt für Konzerne, wenn Desk-, Raum- oder Parkplatzkapazitäten fein granuliert pro Ressource abgerechnet und gesteuert werden sollen.
Pult (PULT AI)
Pult (PULT AI) nutzt laut Anbieter das bestehende WLAN, um die Anwesenheit sichtbar zu machen (Quelle: Pult Preisseite, Stand 13.10.2026). Der Business-Tarif liegt ab 99,00 € pro Monat, der Enterprise-Tarif ist auf Anfrage verfügbar. Im Business-Tarif sind HRIS-Integration (z. B. Hibob, Workday) und ein Customer Success Manager enthalten. Der Enterprise-Tarif bietet Okta-Integration, maßgeschneiderte Integrationen und SLA-Garantien. PULT AI passt für Unternehmen, wenn Anwesenheit stark über Netzwerkpräsenz abgebildet werden soll und bereits klare HRIS-Prozesse bestehen.
Robin
Robin richtet sich laut Anbieter an Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitenden, von denen mindestens ein Drittel das Büro regelmäßig nutzt, und an Unternehmen, die mehrere Etagen, Büros oder Gebäude verwalten (Quelle: Produktseite des Anbieters, Stand 13.10.2026). Die Plattform umfasst laut Anbieter die Buchung von Arbeitsplätzen, Räumen, Parkplätzen und Schließfächern, Space Management mit Karteneditor, Szenarienplanung und Synchronisation mit Zugangskontrollsystemen, Workplace Analytics mit Sensor-Integrationen und Datenexporten sowie Besuchermanagement. Robin passt für Konzerne, wenn mehrere Gebäude gemeinsam geplant und ausgewertet werden und Sensoren oder Zugangskontrollen angebunden werden sollen. Preise, Single Sign-on, Provisionierung, API, Multi-Tenant-Fähigkeit und Hosting sind auf der geprüften Seite nicht angegeben und direkt beim Anbieter zu klären.
Seatti
Seatti ist eine Plattform für Workspace Management und Office Intelligence, nativ in MS Teams und Outlook, mit Fokus auf Microsoft-365-Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden. Entra Sync und Single Sign-on gehören zur Integration in Microsoft 365. In Workspace Enterprise sind Multi-Tenant-Administration, Gastzugänge, API-Zugang und individuelle Integrationen enthalten. Seatti rechnet jährlich ab: Workspace Management gibt es als Essentials ab 1,90 € und Pro ab 2,90 €, Office Intelligence als Essentials ab 1,00 € und Pro ab 2,00 € pro Nutzer und Monat, Enterprise ist jeweils individuell bepreist. Der Preis wird nach der Zahl der Nutzenden berechnet, eine Implementierungsgebühr fällt in der Regel nicht an (Seatti Preise ansehen). Seatti unterstützt IP-basierte Anwesenheit über bestehende Netzwerk-Infrastruktur, ohne Geolokalisierung und ohne Live-Überwachung. Seatti ist so gebaut, dass die Mitbestimmung erleichtert wird. Seatti passt für Konzerne, wenn Workspace Management und Office-Intelligence-Daten in einem Microsoft-365-zentrierten System gebündelt werden sollen.
Yoffix
Yoffix bietet einen Business-Tarif für 1,50 € und einen Pro-Tarif für 2,00 € pro Nutzer und Monat sowie individuelle Enterprise-Preise (Quelle: Yoffix Preisseite, Stand 13.10.2026). Apps für MS Teams und Slack, SSO, Personalinformationssystem-Integration sowie ein anonymer Modus sind ab Business enthalten. Individuelle Rollen und Rechte sowie ein Customer-Success-Team kommen ab Pro hinzu. Die Enterprise-Stufe umfasst laut Anbieter KI-gestützte Empfehlungen zur Flächenoptimierung, Wi-Fi Check-in, Mandantenfähigkeit, private Cloud und einen dedizierten Key-Account-Manager. Yoffix passt für Konzerne, wenn KI-Empfehlungen und Mandantenfähigkeit relevant sind und Microsoft-Teams-Workflows genutzt werden sollen.
Wie unterscheiden sich die Alternativen im Überblick?
Die folgende Tabelle liefert einen ersten strukturierten Überblick, ersetzt aber keinen vollständigen Marktvergleich.
| Anbieter | Einstiegspreis (mit Einheit) | Multi-Tenant-Fähigkeit | SSO und SCIM | API | Betreuung und SLA |
|---|---|---|---|---|---|
| desk.ly | ab 1,65 € pro Nutzer/Monat (Corporate) | Enterprise Plus | SSO ab Corporate, SCIM ab Enterprise Plus | RESTful API ab Enterprise Plus | Enterprise: persönlicher Kundensupport. Enterprise Plus: dedizierter Ansprechpartner. |
| Flexopus | ab 1,59 € pro Ressource/Monat (Starter) | ab Starter | SSO und SCIM ab Business | REST API ab Starter | Key Account Manager in Enterprise |
| Pult (PULT AI) | ab 99,00 € pro Monat (Business) | nicht ermittelt | nicht ermittelt | nicht ermittelt | Customer Success Manager ab Business, SLA-Garantien in Enterprise |
| Seatti | ab 1,90 € pro Nutzer/Monat (Workspace Management) | Workspace Enterprise | Entra Sync und SSO | API-Zugang in Workspace Enterprise | Support und Schulungen inklusive |
| Yoffix | ab 1,50 € pro Nutzer/Monat (Business) | Enterprise | SSO ab Business | nicht ermittelt | Customer-Success-Team ab Pro, Key-Account-Manager in Enterprise |
Die Angaben beruhen auf den Preisseiten der Anbieter (Stand 13.10.2026) und können sich ändern. Die Preise sind wegen unterschiedlicher Einheiten nicht direkt vergleichbar.
Was spricht für Seatti in Konzernstrukturen?
Wer ein Büro betreibt, trifft jeden Tag Entscheidungen über Fläche und Betriebskosten, meist ohne belastbare Nutzungsdaten. Ein Buchungstool allein beantwortet nur die operative Frage. Seatti verbindet Workspace Management und Office Intelligence in einem System, das nativ in Microsoft 365 läuft und zeigt, wie viel Fläche ein Unternehmen wirklich braucht. Die Frage ist nicht, ob ein Büro Daten zur Nutzung braucht. Die Frage ist, wie lange Flächenentscheidungen noch ohne sie getroffen werden.
Die Funktionen und Vorteile im Überblick
Seatti bietet Workspace Enterprise für Konzerne mit mehreren Standorten, Gesellschaften und komplexen Rollen an. Multi-Tenant-Administration ermöglicht es, mehrere Gesellschaften und Standorte zentral zu verwalten. Rollen und Berechtigungen lassen sich granular steuern.
Entra Sync synchronisiert Nutzer, Gruppen und Zugänge automatisch, ohne doppelte Datenpflege. Single Sign-on sorgt dafür, dass Mitarbeitende sich nicht separat anmelden müssen. Für IT-Teams kann das weniger Verwaltungsaufwand bei der Provisionierung und eine klare Zugangssteuerung über Microsoft 365 bedeuten.
IP-basierte Anwesenheit erkennt die Präsenz automatisch über bestehende Netzwerk-Infrastruktur, ohne zusätzlichen Check-in, ohne Geolokalisierung und ohne Live-Überwachung. Seatti bietet keine Arbeitszeiterfassung an. Anonyme Buchung ist möglich, die Arbeitsortangabe ist optional. Seatti ist so gebaut, dass die Mitbestimmung erleichtert wird. Bei Betriebsvereinbarungen empfehlen wir eine juristische Prüfung. Seatti legt großen Wert auf Datenschutz und Compliance: DSGVO-konform, Rechenzentren in der EU, nach ISO 27001 zertifiziert, Verschlüsselung mit TLS 1.2 und AES-256, pseudonymisierte und aggregierte Nutzungsdaten.
Office Intelligence verbindet Buchungen, IP-basierte Präsenz und vorhandene Infrastruktur zu einem realistischen Nutzungsbild. Office Intelligence liefert Analytics zur Auslastung in drei Stufen (Essentials, Pro, Enterprise) und bietet Tools zur Flächeneffizienz. Auslastung, Trends und Einsparpotenziale werden sichtbar, sodass Real-Estate- und Finanzteams Flächen- und Betriebskosten-Entscheidungen datenbasiert treffen können. Raumnutzungsanalysen können helfen, Büroflächen effizienter zu gestalten. Auswertungen zur Nutzung können helfen, Büroflächen und Layouts am tatsächlichen Bedarf auszurichten.
Tarife und effiziente Umsetzung
Seatti bietet Workspace Management ab 1,90 € und Office Intelligence ab 1,00 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung an, die Module lassen sich kombinieren. In der Regel fallen keine Implementierungskosten an. Der Rollout liegt typischerweise unter zwei Wochen: Tag 1 Kick-off und technische Installation, Woche 1 Admin-Schulung und Büro-Konfiguration, Woche 2 User-Onboarding und Go-Live.
Über 100 Unternehmen sind zufrieden
Beispiele aus Kundenprojekten zeigen, wie Seatti in Konzernstrukturen eingesetzt wird. Bei der Otto Group verwalten die Konzerntöchter ihre Standorte in Seatti eigenständig, während der Rahmen zentral gesetzt bleibt. Bayer hat Seatti global ausgerollt, mit zentraler Steuerung bei dezentraler Operationalisierung. Sartorius (14.000 Mitarbeitende) kommt seit 2021 auf über 200.000 Bürotage mit Seatti. IKB sparte 34 % der Bürokosten durch Desk Sharing und Auslastungsanalyse. Jebsen und Jessen (rund 500 Mitarbeitende) ging nach einem Wasserschaden über Nacht mit Seatti live. Bei Sanofi verlagerten sich die Kernbürotage nach der Einführung auf Dienstag und Mittwoch.
Die Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Ausgangslagen sein können, vom Konzern mit vielen Gesellschaften bis zum Unternehmen, das nach einem Wasserschaden schnell handeln musste. Die Ergebnisse hängen natürlich vom Einzelfall ab, und wie ein Projekt in Ihrer Konzernstruktur aussehen könnte, klären wir gern in einem persönlichen Walkthrough.
Wie gelingt der Wechsel von deskbird in einem Konzern?
Bevor ein Konzern ein neues System einführt, sollten Anforderungen und Governance festgehalten werden: Buchungsregeln, Datenanforderungen und Betriebsvereinbarungen definieren den Rahmen. Konzerne klären im nächsten Schritt Datenexporte aus deskbird (Buchungen, Standorte, Nutzerlisten) und bestehende Vertragslaufzeiten.
Wir empfehlen, mit einem Pilotprojekt an einem Standort oder in einer Gesellschaft zu starten, um Microsoft-365-Integration, Arbeitsplatz-Policy und Change Management unter realen Bedingungen zu testen.
Entscheidung in drei Schritten
Für Entscheider aus IT, Real Estate, Facility Management und Geschäftsführung lässt sich die Auswahl einer Workplace Management Plattform auf drei Schritte verdichten.
- Kriterien festlegen: Governance, Datenschutz, Integrationen in Microsoft 365, Auswertungsbedarf und Betriebsratsanforderungen klar definieren. Ohne dokumentierte Anforderungen fehlt jeder Bewertung die Grundlage. DSGVO-Konformität ist für Unternehmen mit europäischen Niederlassungen notwendig.
- Shortlist mit Prüffragen bewerten: Drei bis fünf Anbieter, darunter deskbird und Seatti, mit den im Kriterien-Abschnitt formulierten Fragen systematisch prüfen. Es gibt keine pauschal „beste” Lösung, sondern die passende für die eigene Konzernstruktur. Analyse- und Heatmap-Funktionen unterscheiden sich je nach Lösung und Paket und sollten in die Bewertung einfließen.
- Pilot an einem Standort starten: Mit realen Teams und echten Buchungsregeln testen. Auslastungsdaten und Feedback der Mitarbeitenden strukturiert auswerten und auf dieser Basis die Rollout-Entscheidung treffen.
Seatti im direkten Vergleich ansehen: Nutzen Sie die Demo, um konkrete Fragen aus Ihrer Shortlist durchzugehen.
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Autor und Quellen
Autorin: Saskia Neuner, Chief of Staff bei Seatti. Stand: 14.10.2026.
Quellen: ISO 27001 Zertifikat, Referenzen, IP-basierte Anwesenheitserfassung, Preise, Workspace Management, Office Intelligence; Preisseiten der genannten Anbieter (Stand 13.10.2026): deskbird, desk.ly, Eptura, Flexopus, Pult, Robin, Yoffix
Häufig gestellte Fragen
Es gibt keine pauschal passende Alternative. Konzerne entscheiden nach Multi-Tenancy, Microsoft-365-Integration, Datenschutz und Auswertungsmöglichkeiten. Lösungen wie desk.ly, Flexopus, Pult (PULT AI), Seatti und Yoffix setzen unterschiedliche Schwerpunkte und eignen sich für verschiedene Governance-Modelle. Seatti ist besonders für Microsoft-365-Konzerne mit Bedarf an Office Intelligence und IP-basierter Anwesenheit interessant. Seatti ist eine SaaS-Plattform für hybride Arbeitsorganisation.
Die wichtigsten Kriterien sind Multi-Tenant-Administration, Entra-ID-Integration, Open API, Datenschutz, ISO 27001, Nutzungsanalysen und klare SLAs. Betriebsrat und Datenschutz sollten früh eingebunden werden, insbesondere bei Anwesenheitserfassung und Reporting. IP-basierte Präsenz ohne Geolokalisierung kann ein Ansatz sein, um Verfügbarkeit und Zusammenarbeit transparent zu machen, ohne Standortdaten einzelner Personen zu erfassen. Eine ISO-27001-Zertifizierung ist ein gängiger Nachweis für Informationssicherheit.
Die Preismodelle unterscheiden sich erheblich: pro Nutzer, pro aktivem Nutzer, pro Ressource oder pauschal pro Monat. Als Ausgangspunkt: deskbird Business kostet 2,75 € pro aktivem User und Monat bei jährlicher Abrechnung. desk.ly beginnt ab 1,65 € pro Nutzer und Monat (Corporate), Flexopus Starter bei 1,59 € pro Ressource und Monat, PULT AI Business ab 99,00 € pro Monat, Yoffix Business bei 1,50 € pro Nutzer und Monat. Seatti bietet Workspace Management ab 1,90 € und Office Intelligence ab 1,00 € pro Nutzer und Monat. Die Preise sind wegen unterschiedlicher Einheiten nicht direkt vergleichbar (Quellen: jeweilige Preisseiten, Stand 13.10.2026). Neben Lizenzkosten sollten Implementierung, Add-ons und interner Aufwand in den Business Case einfließen.
Der Umstieg beginnt mit einer Bestandsaufnahme der heutigen Nutzung, dem Export von Buchungs- und Nutzerinformationen und der Definition neuer Buchungsregeln. Bei Seatti ist ein Rollout in der Regel unter zwei Wochen möglich (Tag 1 technische Anbindung, Woche 1 Konfiguration, Woche 2 Go Live), die tatsächliche Dauer hängt jedoch von internen Prozessen ab. Den Betriebsrat früh einzubeziehen und Betriebsvereinbarungen rechtlich prüfen zu lassen, ist empfehlenswert.
Konzerne sollten den Betriebsrat früh einbinden, idealerweise schon bei der Festlegung der Kriterien und vor dem Pilot. Klären Sie gemeinsam, welche Daten bei Anwesenheitserfassung und Reporting anfallen. Seatti erkennt Anwesenheit über das Büronetzwerk ohne Geolokalisierung und ohne Live-Überwachung, bietet keine Arbeitszeiterfassung, ermöglicht anonyme Buchung und ist so gebaut, dass die Mitbestimmung erleichtert wird. Betriebsvereinbarungen sollten juristisch geprüft werden.



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