Einführung: Wann lohnt sich der Blick auf Alternativen zur Workplace Management Plattform desk.ly?
Wenn der Mietvertrag ausläuft, eine neue Hybrid-Policy greift oder die IT eine Freigabe für das nächste Desk-Sharing-Tool erteilen soll, stellt sich die Frage: Erfüllt desk.ly noch die Anforderungen, oder lohnt sich der Blick auf Alternativen? Dieser Artikel stellt desk.ly Alternativen im Vergleich vor und ordnet konkrete SaaS-Lösungen für Unternehmen mit Microsoft 365 ein.
Es gibt mehrere sinnvolle Alternativen zu desk.ly. Die passende Lösung hängt davon ab, wie tief die Microsoft 365 Integration sein muss, ob neben der Buchung auch Auslastungsdaten und Office Intelligence gefragt sind und welche Governance-Anforderungen IT und Betriebsrat stellen.
Den direkten Vergleich mit desk.ly finden Sie kompakt auf unserer Vergleichsseite Seatti vs desk.ly, einen Überblick über sieben Alternativen unter Seatti im Vergleich.
Was Sie in diesem Artikel erfahren:
- Welche Kategorien von desk.ly Alternativen es gibt: reine Buchungstools, Plattformen mit Office Intelligence und ressourcenbasierte Modelle.
- Wie sich Seatti, deskbird, anny, LIZ Smart Office, Pult und Microsoft Places unterscheiden.
- Welche Rolle Microsoft Teams, Outlook, Microsoft Entra ID und Open API im Auswahlprozess spielen.
- Wie Sie einen Business Case über Auslastung, Fläche und Betriebskosten vorbereiten.
- Welche Prüffragen Sie nutzen können, um desk.ly mit Alternativen systematisch zu bewerten.
Grundlagen: Was vergleichen Sie eigentlich, wenn Sie desk.ly Alternativen prüfen?
Wer desk.ly Alternativen prüft, vergleicht zunächst Buchungsfunktionen: Arbeitsplätze, Meetingräume, Parkplätze. Der Markt für Desk-Sharing- und Workplace-Management-Software ist stark gewachsen, und die Unterschiede liegen weniger in der Grundfunktion als in zwei Dimensionen: Workspace Management als operative Steuerung des hybriden Büros und Office Intelligence als Datenbasis für Flächen- und Kostenentscheidungen. Ein Vergleich, der nur Buchungsmasken gegenüberstellt, greift zu kurz.
Hybrides Arbeiten verändert die Arbeitswelt und erfordert eine effiziente Koordination von Büroanwesenheit und Buchungen. Desk-Sharing- und Workplace-Management-Tools können die Zusammenarbeit in hybriden Teams verbessern und flexible Arbeitsmodelle ermöglichen.
Workspace und Workplace Management: Buchung und Steuerung des hybriden Büros
Workspace Management umfasst das Buchen und Koordinieren von Arbeitsplätzen, Meetingräumen, Parkplätzen und Services. Für Entscheider sind dabei Rollen- und Rechteverwaltung, die Abbildung mehrerer Standorte, Buchungsregeln und Besuchermanagement relevant. Desk Sharing bedeutet konkret: Mitarbeitende teilen sich weniger Arbeitsplätze, als es Personen gibt, und buchen nach Bedarf.
Desk.ly und alle in diesem Artikel betrachteten Alternativen bieten Module für Desk Booking und Raumverwaltung in unterschiedlicher Tiefe. Flexible Buchungsbedingungen und die Verwaltung unterschiedlicher Büroressourcen sind dabei zentral für moderne Arbeitsumgebungen. Softwarelösungen sollten anpassbare Buchungsprozesse bieten, um die spezifischen Anforderungen eines Unternehmens abzubilden. Desk Sharing Software kann zudem interaktive Grundrisse zur Visualisierung von Büroflächen bereitstellen.
Diese operative Ebene ist notwendig, reicht aber allein nicht aus, wenn es um Entscheidungen zu Flächenreduktion, Mietverträgen oder Investitionen geht.
Office Intelligence: Nutzungsdaten für Flächen- und Kostenentscheidungen
Office Intelligence macht sichtbar, wie das Büro tatsächlich genutzt wird: Es führt Buchungsdaten, IP-basierte Präsenz und die vorhandene Infrastruktur zu einem belastbaren Bild der Auslastung zusammen. Viele Unternehmen treffen Flächen- und Betriebskostenentscheidungen täglich, ohne belastbare Nutzungsdaten.
Seatti kombiniert Workspace Management und Office Intelligence in einem System, nativ in Microsoft 365, und beantwortet damit operative und strategische Fragen gleichzeitig. Auslastungsanalysen und Auswertungen helfen Unternehmen, Büroflächen effizienter zu nutzen und Einsparpotenziale sichtbar zu machen.
Ein reines Buchungstool löst vor allem die operative Frage: Wer sitzt wann wo? Office Intelligence liefert die Basis für Entscheidungen zu Flächenreduktion und Investitionen: Wie viel Fläche brauchen wir wirklich? Diese Unterscheidung ist zentral, wenn Sie desk.ly Alternativen strukturiert bewerten wollen.
Vergleichsrahmen: Nach welchen Kriterien sollten Sie desk.ly Alternativen bewerten?
Preise und Einzelfunktionen allein ergeben kein vollständiges Bild. Ein strukturierter Kriterienkatalog, der auf Microsoft 365 Organisationen mit Enterprise-Strukturen ausgerichtet ist, spart Ihnen Iterationsschleifen mit IT, Datenschutz und Betriebsrat.
Kriterium 1: Microsoft 365, Teams und Outlook Integration
Native Integration in Microsoft Teams und Outlook erhöht den Nutzungsgrad und die Akzeptanz im Unternehmen. Eine hohe Benutzerfreundlichkeit und intuitive Bedienung fördern die Akzeptanz von Desk Sharing Software. Gute Integrationen in bestehende Systeme sind entscheidend für den Erfolg.
Konkret sollten Sie prüfen:
- Lässt sich die Buchung direkt in Teams und Outlook erledigen, oder ist eine separate Web-Oberfläche nötig?
- Nutzt die Lösung Microsoft Entra ID für Single Sign-on und die automatische Verwaltung von Benutzern und Gruppen?
- Werden Gruppen, Standorte und Berechtigungen synchronisiert, etwa über Microsoft Entra Sync?
Seatti macht die Buchung direkt in Microsoft Teams (ab Workspace Management Essentials) und Outlook (ab Pro) verfügbar. Microsoft Entra Sync übernimmt die automatische Synchronisation von Benutzern, Gruppen und Zugängen, ohne doppelte Datenpflege.
Kriterium 2: Enterprise-Strukturen, Governance und Mitbestimmung
Größere Organisationen verwalten mehrere Standorte, Gesellschaften, unterschiedliche Regelwerke und brauchen granular steuerbare Rollen. IT, HR und Betriebsrat stellen Fragen zu Zugriff, Datenhaltung, Anonymisierung und Buchungsregeln.
Seatti adressiert Enterprise-Strukturen mit zentraler Verwaltung mehrerer Standorte und Gesellschaften sowie feiner Rechteverteilung; die Multi-Tenant-Administration gehört zum Enterprise-Paket. Bei desk.ly gibt es laut desk.ly ein Fact Sheet für den Betriebsrat (Stand 19.10.2026).
Binden Sie die Mitbestimmung früh ein. Betriebsvereinbarungen sollten juristisch geprüft werden. Seatti ist so gebaut, dass die Mitbestimmung erleichtert wird; eine Rechtsberatung ersetzt das nicht.
Kriterium 3: Daten, Datenschutz und Office Intelligence Tiefe
Transparente Auslastungsdaten und Schutz der Privatsphäre der Mitarbeitenden stehen in einem Spannungsfeld. Datenschutzanforderungen sind ein zentraler Aspekt bei der Auswahl von Arbeitsplatzmanagement-Tools. SaaS-Plattformen für Desk-Sharing sollten Datenschutz und Datensicherheit durch Zertifizierungen wie ISO 27001 gewährleisten.
Seatti ist DSGVO-konform, hostet und verarbeitet Daten in der EU, ist ISO 27001 zertifiziert und arbeitet mit pseudonymisierten und aggregierten Nutzungsdaten. Es gibt keine Live-Überwachung, keine Geolokalisierung, keine Arbeitszeiterfassung. Anonyme Buchung ist möglich, die Angabe zum Ort der Arbeit ist optional. Die Verschlüsselung erfolgt mit TLS 1.2 und AES 256.
Desk.ly nennt laut eigenen Angaben ebenfalls ISO 27001 und Hosting in Frankfurt (Stand 19.10.2026).
Bei der IP-basierten Präsenz wird die Anwesenheit über das vorhandene Netzwerk erkannt, ohne dass Mitarbeitende zusätzlich einchecken müssen. Das ist ein Baustein für realistische Auslastungsbilder, der über reine Buchungsdaten hinausgeht.
Kriterium 4: Rollout-Aufwand, Change und laufender Betrieb
Die Einführung einer Workplace Management Plattform bindet interne Ressourcen: IT-Freigaben, Schulungen, Grundrisse erstellen, Nutzer- und Gruppenstrukturen importieren.
Für den Start mit Seatti müssen Sie in der Regel weniger als zwei Wochen einplanen: Kick-off und technische Installation am ersten Tag, Admin-Schulung und Konfiguration der Büros in Woche 1, Onboarding der Nutzenden und Go-Live in Woche 2. Implementierungskosten fallen nicht an, Konfiguration, Raumpläne, Schulungen und Support sind inklusive.
Planen Sie bei Ihrem Projekt die Einbindung von Betriebsrat und IT von Beginn an ein. Kommunizieren Sie frühzeitig an die Mitarbeitenden, welche Daten erhoben werden und wie sie geschützt sind. Effiziente Büroplatzierung und Anwesenheitsplanung unterstützen das Management, wenn Transparenz über das Vorgehen besteht.
desk.ly Alternativen im Vergleich: Überblick über zentrale Anbieter
Dieser Abschnitt erstellt keine Rangliste. Er ordnet Anbieter thematisch ein, damit Sie erkennen, welches Modell zu Ihrem Szenario passt. Alle Preisangaben zu Wettbewerbern stammen von der jeweiligen Preisseite des Anbieters, Stand 19.10.2026. Die Abrechnungsmodelle (pro Nutzer, pro aktive Nutzende, pro Ressource) sind nicht alle direkt vergleichbar.
Seatti: Workspace Management und Office Intelligence in Microsoft 365
Seatti richtet sich an Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden im Microsoft 365 Umfeld und verbindet zwei Module in einer Plattform.
Workspace Management umfasst das Buchen und Koordinieren von Arbeitsplätzen, Meetingräumen, Parkplätzen und Services direkt in Microsoft Teams und Outlook. Lösungen wie Seatti integrieren sich umfassend in Microsoft 365 und Teams. Office Intelligence zeigt Auslastung, Trends und Einsparpotenziale auf Basis von Buchungen, IP-basierter Präsenz und der vorhandenen Infrastruktur.
Im Workspace Management wählen Sie zwischen Essentials ab 1,90 €, Pro ab 2,90 € und Enterprise individuell, abgerechnet pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung. Das Enterprise-Paket enthält Multi-Tenant-Administration, Gastzugänge, API-Zugang und individuelle Integrationen. Office Intelligence beginnt mit Essentials ab 1,00 € (IP-basierte Anwesenheit und KI-Analytics), Pro ab 2,00 € ergänzt Seatti Signals, Enterprise liefert die vollumfängliche Nutzungsanalyse. Besuchermanagement lässt sich als Add-on dazubuchen. Außerdem lassen sich beide Module zu einem individuellen Bundle-Preis kombinieren. Das heißt: Beide Module in einem Vertrag, ein Ansprechpartner, ein Rollout. Alle Preise und enthaltenen Funktionen finden Sie auf der Preisseite (Preise ansehen).
Seatti ist besonders dann relevant, wenn neben der operativen Steuerung auch strategische Fragen zu Fläche und Kosten beantwortet werden sollen, bei mehreren Standorten, mit Enterprise-Strukturen oder strengen Governance-Anforderungen.
desk.ly im Kontext: Wann passt die bestehende Lösung, wann ist Wechsel sinnvoll?
Desk.ly ist eine Workplace Management Plattform für hybrides Arbeiten mit Buchung von Arbeitsplätzen, Meetingräumen und Parkplätzen sowie Auslastungsanalyse.
Bei den Preisen startet desk.ly mit Corporate ab 1,65 € pro Nutzer und Monat, Enterprise beginnt bei 2,75 €, Enterprise Plus gibt es auf Anfrage (laut Preisseite von desk.ly, Stand Oktober 2026). Microsoft Teams ist in jedem Paket enthalten, Outlook, Microsoft Entra ID, SCIM und Besuchermanagement sind laut Paketmatrix dagegen Enterprise Plus vorbehalten. Gehostet wird laut desk.ly bei AWS in Frankfurt, die Lösung ist ISO 27001 zertifiziert, und für den Betriebsrat gibt es ein Fact Sheet.
Desk.ly kann im Bestand bleiben, wenn Sie ein kleineres Team ohne komplexe Enterprise- und Datenanforderungen betreiben und die Basisfunktionen ausreichen.
Ein Wechsel auf eine Alternative lohnt sich, wenn Sie folgende Fragen mit Ja beantworten:
- Brauchen Sie Outlook-Integration, Microsoft Entra ID oder SCIM in einem Standardpaket, nicht erst im höchsten Tarif?
- Benötigen Sie Office Intelligence mit Auslastungsdaten über reine Buchungszahlen hinaus?
- Verwalten Sie mehrere Standorte oder Gesellschaften mit unterschiedlichen Regelwerken?
- Fordert Ihre IT Open API-Zugang für Schnittstellen zu HRIS oder Zugangskontrollsystemen?
- Wollen Sie Flächenentscheidungen mit realen Nutzungsdaten fundieren statt mit Schätzungen?
deskbird: Fokus auf aktive Nutzende und Kalenderintegration
Deskbird rechnet pro aktivem User ab: Business-Tarif bei jährlicher Zahlung 2,75 € und bei monatlicher Zahlung 3,50 € pro aktivem User und Monat (laut Preisseite von deskbird, Stand 19.10.2026). Entra ID und Outlook-Add-in sind laut Preisseite in allen Paketen enthalten.
Dieses Modell kann dann interessant sein, wenn ein großer Teil der Mitarbeitenden nur gelegentlich im Büro arbeitet. Fragen Sie beim Anbieter nach, wie „aktiv“ definiert ist. Die Abrechnungsmodelle variieren zwischen nutzer- und ressourcenbasiert; ein aktiver-Nutzer-Tarif lässt sich nicht 1:1 mit einem Tarif pro Nutzer vergleichen, wie ihn desk.ly verwendet.
Prüffragen für Ihre Bewertung: Wie hoch ist der Anteil aktiver Nutzender in Ihrem Unternehmen? Welche Desk-Sharing-Quote erwarten Sie? Wie entwickelt sich die Büro-Rückkehrrate in den nächsten 12 Monaten?
anny und LIZ Smart Office: Desk Sharing und ressourcenbasierte Modelle im Vergleich
Ressourcenbasierte Preismodelle berechnen pro Arbeitsplatz, Meetingraum oder Parkplatz statt pro Person. Das führt zu einer anderen Kalkulation als nutzerbasierte Modelle wie bei desk.ly.
anny bietet im Essential-Paket bei jährlicher Zahlung 4 € pro Ressource und 4 € pro Schreibtisch und Monat, mit unbegrenzter Nutzeranzahl (laut Preisseite von anny, Stand 19.10.2026). Die Teams-App und das Outlook-Add-in sind in allen Paketen enthalten. SSO ist im Enterprise-Tarif verfügbar.
LIZ Smart Office staffelt pro Ressource bei jährlicher Zahlung: Starter 1,75 €, Business 3,09 €, Premium 4,45 € pro Monat (laut Preisseite von LIZ Smart Office, Stand 19.10.2026). Eine Teams-App ist ab Starter verfügbar.
Ressourcenbasierte Modelle passen dann, wenn Sie eine hohe Zahl gelegentlicher Nutzender haben, aber eine überschaubare Zahl an Schreibtischen und Räumen verwalten. Flexibles Management von Büroressourcen umfasst dabei die Buchung von Parkplätzen und Besprechungsräumen ebenso wie einzelne Arbeitsplätze.
Pult und IP-basierte Anwesenheit im Marktvergleich
Pult bietet Growth für 2,90 € und Business für 3,90 € pro Nutzer und Monat (laut Preisseite von Pult, Stand 19.10.2026). Für die Anwesenheit gibt es „Presence AI“ ab 99 € pro Monat; sie nutzt laut Anbieter das bestehende WLAN und IP-Adressen und arbeitet mit einem Desktop Agent.
IP-basierte Präsenz verfolgt bei Seatti und Pult ein ähnliches Ziel: Anwesenheit abbilden, ohne dass Mitarbeitende manuell einchecken müssen. Bei Seatti gehört die IP-basierte Anwesenheit zu Office Intelligence Essentials.
Prüffragen für IT und Datenschutz: Wie wird die Netzwerkintegration umgesetzt? Welche Datenflüsse entstehen? Ist die Abstimmung mit Informationssicherheit und Betriebsrat geklärt?
Microsoft Places und klassische Workplace-Tools
Microsoft Places eignet sich für Unternehmen, die konsequent in der Microsoft-Welt bleiben möchten: Räume und Desk-Pools lassen sich ohne zusätzliche Lizenz buchen. Einzelne Schreibtische, die automatische Freigabe und Belegungsanalysen setzen laut Microsoft seit dem 1. April 2026 eine Space-Lizenz voraus.
Seatti ergänzt Microsoft 365 dort, wo Sie Office Intelligence, Multi-Entity-Strukturen, granulare Buchungsregeln oder eine Open API für die Anbindung von Zugangskontrollsystemen und HRIS benötigen. Prüfen Sie, welche Anforderungen Ihre Microsoft-Lizenzen bereits abdecken, bevor Sie entscheiden.
Praktisches Vorgehen: In 4 Schritten von desk.ly zur passenden Alternative
Ein strukturierter Prozess beschleunigt Evaluationsprojekte und reduziert Konflikte zwischen Stakeholdern. Die folgenden vier Schritte geben Ihnen einen konkreten Fahrplan.
Schritt 1: Ausgangslage und Ziele klären
Bevor Sie Tools vergleichen, formulieren Sie Ziele für Desk Sharing, Zusammenarbeit und Flächeneffizienz. Leitfragen:
- Welche Probleme soll die neue Lösung lösen (Buchungschaos, fehlende Auslastungsdaten, mangelnde Microsoft-Integration)?
- Welche KPIs sind für Ihre Organisation relevant (Auslastung pro Etage, Kosten pro Arbeitsplatz, Zufriedenheit der Mitarbeitenden)?
- Welche Vorgaben gibt es von IT und Datenschutz?
- Gibt es einen konkreten Anlass wie einen auslaufenden Mietvertrag oder eine neue Hybrid-Policy?
Schritt 2: Anforderungen mit IT, HR, Real Estate und Betriebsrat sammeln
Erstellen Sie einen gemeinsamen Anforderungskatalog, etwa durch einen Workshop oder Interviews mit allen Stakeholdern. Hybrides Arbeiten fördert den Zusammenhalt im Team ohne Büroquoten, wenn die passenden Prozesse und Tools stehen.
Checkliste mit Muss- und Kann-Kriterien:
- Microsoft 365 Integration (Teams, Outlook, Entra ID)
- Office Intelligence mit Auslastungsdaten
- Buchungsregeln und Rollenmodelle
- Datenschutz (DSGVO, ISO 27001, EU-Hosting, Anonymisierung)
- Schnittstellen (Open API, HRIS, Zugangskontrolle)
- Besuchermanagement
Betriebsvereinbarungen sollten Sie immer juristisch prüfen lassen.
Schritt 3: Shortlist bilden und strukturiert testen
Nehmen Sie 3 bis 5 Lösungen in eine Shortlist auf: desk.ly, Seatti und ein bis drei weitere Anbieter mit unterschiedlichen Modellen (nutzerbasiert, aktiv nutzerbasiert, ressourcenbasiert). Setzen Sie Pilotbereiche ein, um Desk Sharing, Raum- und Parkplatzbuchung real zu testen.
Seatti lässt sich in der Regel unter zwei Wochen ausrollen und eignet sich damit auch für zeitkritische Piloten. Die Auswahl einer Desk Sharing Software sollte außerdem die Benutzerfreundlichkeit berücksichtigen; testen Sie, wie Mitarbeitende die App im Alltag annehmen.
Schritt 4: Business Case und Entscheidungsvorlage vorbereiten
Eine Entscheidungsvorlage enthält: Investitionsrahmen, Betriebskosten, erwartete Flächeneinsparungen und Effekte auf das Mitarbeitendenerlebnis.
Office Intelligence Daten von Seatti beantworten die Frage, wie viel Fläche wirklich benötigt wird und welche Betriebskosten vermieden werden können. Kombinieren Sie Ergebnisse aus Piloten mit Nutzungsdaten und qualitativen Rückmeldungen der Teams. So entsteht ein Business Case, der auf Fakten statt auf Annahmen basiert.
Typische Sorgen beim Wechsel von desk.ly und wie Sie sie intern adressieren
In größeren Organisationen kommen Einwände häufig aus IT, HR, Real Estate und von Führungskräften. Die folgenden drei Szenarien begegnen uns regelmäßig und lassen sich einfach beantworten.
Sorge 1: „Unsere Teams sind mit desk.ly zufrieden, warum sollten wir etwas ändern?“
Zufriedenheit mit der Buchungsoberfläche ist ein gutes Zeichen. Fragen zu Fläche, Kosten, Raumnutzung und Governance bleiben dabei häufig offen. Empfehlung: Arbeiten Sie mit realen Nutzungsdaten und rechnen Sie mit Office Intelligence konkrete Szenarien durch, bevor die aktuelle Lösung unangetastet bleibt. IKB hat mit Seatti 34 % Bürokosten eingespart; solche Potenziale werden ohne Nutzungsdaten oft nicht sichtbar.
Sorge 2: „Ein weiterer Wechsel überfordert IT und Betriebsrat.“
Ein strukturierter Rollout-Prozess mit definierten Schritten und kurzer Projektdauer begrenzt den Aufwand. Bei Seatti dauert der Rollout in der Regel unter zwei Wochen. Klären Sie gemeinsam mit IT und Betriebsrat von Beginn an, welche Daten erhoben werden und wie sie pseudonymisiert werden. Transparenz von Tag eins reduziert Widerstände.
Sorge 3: „Wir brauchen jetzt schnelle Lösungen, nicht langwierige Projekte.“
Ein kurzer Pilot mit überschaubarem Bereich lässt sich oft in wenigen Wochen realisieren und erhöht trotzdem die Entscheidungsqualität. Jebsen und Jessen mit rund 500 Mitarbeitenden ging über Nacht nach einem Wasserschaden mit Seatti live. Schnelle Umsetzungen sind in der Regel möglich, wenn die Plattform für kurze Rollouts gebaut ist.
Fazit und nächste Schritte: Von der Tool-Frage zur Flächenstrategie
Eine desk.ly Alternative ist dann sinnvoll, wenn neben der Buchung auch Fragen zu Flächennutzung, Governance und Kosten beantwortet werden sollen. Seatti verbindet Workspace Management und Office Intelligence in einem System, nativ in Microsoft 365, und unterstützt dadurch gezielt operative und strategische Entscheidungen.
So kommen Sie zur passenden Lösung für Ihr Unternehmen:
- Interne Ziele und KPIs für hybrides Arbeiten schärfen.
- Kriterienkatalog für desk.ly Alternativen finalisieren.
- Anbieter-Shortlist definieren und Pilot planen.
- Business Case mit realen Nutzungsdaten auswerten.
Sie möchten sehen, wie Seatti in Ihrem Microsoft 365 Umfeld läuft? In einem Walkthrough von 30 Minuten zeigen wir, wie Seatti Ihre Office Prozesse vereinfacht und Ihre Flächenentscheidungen datenbasiert absichert.
Autor und Quellen
Autorin: Saskia Neuner, Chief of Staff bei Seatti. Stand: 22.10.2026.
Quellen:
- Workspace Management
- Office Intelligence
- Seatti ISO 27001 Zertifikat
- Seatti Datenschutz
- Seatti Referenzen
- Seatti IP-basierte Anwesenheitserfassung
- Seatti Preise
- Seatti Integration
Die Angaben zu desk.ly, deskbird, anny, LIZ Smart Office, Pult und Microsoft Places beruhen auf deren öffentlich zugänglichen Seiten, Stand 19.10.2026.
Häufig gestellte Fragen
Achten Sie auf Lösungen mit nativer Integration in Microsoft Teams und Outlook, automatischer Synchronisation über Microsoft Entra ID und einer Open API für die Anbindung weiterer Systeme. Seatti bietet diese Integration als Kernbestandteil und bringt die Buchung direkt in Teams und Outlook.
Definieren Sie ein einheitliches Szenario, etwa 1.000 Mitarbeitende mit 600 Desks, und berechnen Sie jeweils die Total Cost of Ownership pro Jahr. Berücksichtigen Sie dabei, welche Funktionen in welchem Tarif enthalten sind und ob Erweiterungen wie Analytics, Besuchermanagement oder API-Zugang Zusatzkosten verursachen.
Frühzeitige Transparenz ist entscheidend: Teilen Sie von Beginn an mit, welche Daten erhoben werden, wie sie pseudonymisiert und aggregiert werden und dass keine Live-Überwachung, Geolokalisierung oder Arbeitszeiterfassung stattfindet; für viele Organisationen ist auch Hosting in der EU ein wichtiges Signal für Datensicherheit und Compliance. Gemeinsame Workshops mit IT, Datenschutz und Betriebsrat schaffen Vertrauen. Betriebsvereinbarungen sollten juristisch geprüft werden.
Microsoft Places bietet die Buchung von Räumen und Desk-Pools ohne Zusatzlizenz; für einzelne Schreibtische, die automatische Freigabe und Belegungsanalysen braucht es eine Space-Lizenz. Ob das für Ihre Anforderungen an Office Intelligence, Multi-Standort-Management, Rollenmodelle und Open API ausreicht, prüfen Sie am besten anhand Ihres Kriterienkatalogs. An diesen Stellen ergänzt Seatti Microsoft 365.
Der Rollout von Seatti dauert in der Regel unter zwei Wochen. Am Anfang stehen die technische Installation und die Admin-Schulung, danach folgen das Onboarding der Nutzenden und der Go-Live. Persönlicher Support durch Produktexperten kann den Wechsel zusätzlich beschleunigen. Die tatsächliche Dauer hängt von internen Freigaben und Ressourcen ab. Implementierungskosten fallen nicht an.




