
ams OSRAM
Wie ams OSRAM hybrides Arbeiten mit Seatti eingeführt hat
Ein Technologiekonzern führt hybrides Arbeiten mit Taskforce, Pilottagen und Zonenkonzept ein und macht den Bürotag planbar.

Das Wichtigste in Kürze
ams OSRAM, globaler Technologiekonzern für optische Lösungen, hat hybrides Arbeiten mit einer Taskforce, Pilottagen und einem Zonenkonzept eingeführt. Seatti macht den Bürotag planbar: Mitarbeitende sehen, wer vor Ort ist, und buchen einen festen Arbeitsplatz.
- Taskforce mit Vertretern aller Abteilungen statt Modell von oben
- Pilottage mit Zonen für Fokus, Zusammenarbeit und Teams
- Ambassadoren als Bindeglied zwischen Management und Belegschaft
- Feste Platzzusage mit Seatti, besonders wertvoll für Pendelnde
Ausgangslage: Flexibilität als Arbeitgeberthema
Der Arbeitsmarkt veränderte sich, und ams OSRAM wollte als Arbeitgeber attraktiv bleiben. Daraus ergaben sich vier Ziele:
- Mitarbeitenden mehr Flexibilität geben
- Den Wechsel zwischen Homeoffice und Büro fließend gestalten
- Ein Modell finden, das sehr unterschiedliche Abteilungen abbildet
- Mit einem intuitiven Management-Tool für Transparenz sorgen: Wer ist wann im Büro?
So wurde das Modell eingeführt
Taskforce aus allen Abteilungen
Für New Work berief ams OSRAM eine Fokusgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aller Abteilungen ein. So flossen die Bedürfnisse einzelner Gruppen früh ein.
Pilottage statt Annahmen
An mehreren Pilottagen testete das Unternehmen verschiedene Konzepte. Zonen für Fokusarbeit, Zusammenarbeit und Teams wurden ausgewiesen und passend möbliert. Umgesetzt wurde das Modell mit der meisten Akzeptanz.
Technik und Besprechungsräume
Parallel brachte ams OSRAM die Technik auf einen adäquaten Stand. Vor allem die Besprechungsräume wurden besser ausgestattet, etwa mit verbesserten Kameras für hybride Meetings.
Kommunikation über Ambassadoren
Die Taskforce setzte auf Kommunikation, die alle einbezieht, und auf aktives Feedback. In Abstimmung mit den Führungskräften wurden Ambassadoren benannt. Sie waren das Bindeglied zwischen Management und Belegschaft, wirkten als Multiplikatoren in die Teams und gaben Feedback und Ideen zurück.
Organisation mit Seatti
Desk Sharing braucht viel Organisation. Deshalb investierte ams OSRAM in Seatti:
- Mitarbeitende sehen, wer wann im Büro ist, und planen ihren Besuch danach
- Sie buchen einen konkreten Arbeitsplatz im Office
- Sie geben an, wann sie remote arbeiten oder abwesend sind
Beide Welten liegen so in einer Ansicht.
Wirkung im Alltag
Das hybride Modell ist bei ams OSRAM noch nicht vollständig erprobt, die Rückmeldungen der Mitarbeitenden sind aber schon wertvoll.
Identifikation mit dem Büro statt mit dem Schreibtisch
Ein eigener Schreibtisch bedeutete früher: Familienfoto, Stuhl passend zur eigenen Ergonomie. ams OSRAM packte das Thema an der Wurzel an und stellte die Identifikation mit dem Büro selbst wieder her. In den verschiedenen Working Areas, etwa Home Zones und Team Zones, findet jede Person ihr bevorzugtes Set-up.
Das Büro wird damit stärker zum Ort der Begegnung: für hybride Meetings, Brainstormings und die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen.
Sicherheit für Pendelnde
Weil ein bestimmter Arbeitsplatz fest zugesichert ist, fährt die Belegschaft unbesorgt ins Büro, ohne das Risiko, wieder nach Hause fahren zu müssen. Für Pendlerinnen und Pendler mit weiten Fahrstrecken ist das ein großer Vorteil.
Wie es weitergeht
ams OSRAM will das hybride Arbeitsmodell schrittweise auf weitere internationale Standorte ausweiten. Dafür braucht es:
- Klare Strukturen und Leitlinien für Mitarbeitende und Unternehmen
- Kontinuierliche Kommunikation mit aktivem Feedback
- Laufende Anpassungen, damit sich die Arbeitsweise weiter verbessert
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