Zwei Kolleginnen besprechen Unterlagen an einem Desk-Sharing-Arbeitsplatz in einem hellen Großraumbüro mit Panoramafenstern
Implementing Hybrid Work

Pult Alternativen für Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden: Welche Lösungen passen zu Ihrem Microsoft-365-Setup?

Saskia
22.10.2026
17
min
Zwei Kolleginnen besprechen Unterlagen an einem Desk-Sharing-Arbeitsplatz in einem hellen Großraumbüro mit Panoramafenstern

Welche Pult Alternative passt, hängt davon ab, wie tief eine Lösung in Microsoft Teams, Outlook und Microsoft Entra ID eingebunden ist, wo sie gehostet wird und welche Nutzungsdaten sie für Flächenentscheidungen liefert. Dieser Artikel ordnet sechs Lösungen nach diesen Kriterien ein: deskbird, desk.ly, Seatti, Flexopus, Yoffix und LIZ smart office.

Die kompakte Gegenüberstellung mit Kurzfazit, Rechenbeispiel und Wechselplan finden Sie auf unserer Vergleichsseite Seatti vs Pult, einen Überblick über sieben Alternativen unter Seatti im Vergleich.

Wann lohnt sich der Wechsel von Pult, und für wen?

Für Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden mit Microsoft 365 kann bei der Suche nach einer Alternative eine Neubewertung von Pult anstehen, wenn neue Standorte oder Gesellschaften hinzukommen, hybrides Arbeiten zu schwankender Anwesenheit im Büroalltag führt, der Betriebsrat Fragen zum Datenschutz stellt oder das Management belastbare Daten zur tatsächlichen Büronutzung einfordert. Eine reine Buchungslösung beantwortet in diesen Fällen nur die operative Frage, während komplexe Rechte, mehrere Regelwerke und strategische Flächenentscheidungen mehr verlangen.

Seatti eignet sich als Alternative besonders dann, wenn Desk Sharing bereits Standard ist, mehrere Standorte und Gesellschaften zentral verwaltet werden sollen und neben dem operativen Workspace Management auch Office Intelligence gefragt ist. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Mitarbeitenden, einem einzelnen Standort und ohne Bedarf an umfassender Analyse können mit einer einfacheren Softwarelösung ausreichend bedient sein.

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Auswahlkriterien für Pult Alternativen in Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden

Größere Organisationen haben andere Anforderungen als ein Startup mit einem Standort und wenigen Dutzend Nutzenden. Mehrere Gesellschaften, unterschiedliche Regelwerke, Betriebsvereinbarungen und die Steuerung von Flächen über Standorte hinweg verlangen eine Lösung, die über einfaches Desk Booking hinausgeht. Die folgenden Prüfblöcke helfen Ihnen, Anbieter systematisch zu bewerten.

Integration in Microsoft Teams, Outlook und Microsoft Entra ID

Für Unternehmen mit Microsoft 365 zählt, wie tief eine Lösung in Teams und Outlook eingebettet ist. Die Akzeptanz bei Mitarbeitenden kann steigen, wenn sie Arbeitsplätze und Räume direkt aus ihrer gewohnten Benutzeroberfläche buchen, ohne zwischen Programmen zu wechseln. Denn die Tiefe der Microsoft Teams Integration variiert zwischen Desk Booking Lösungen deutlich.

Ebenso entscheidend ist die Rolle von Microsoft Entra ID Sync: Werden Benutzer und Gruppen automatisch synchronisiert, entfällt die doppelte Pflege. IT-Abteilungen erwarten, dass Authentifizierung über Single Sign-on läuft und Zugänge zentral gesteuert werden.

Prüffragen für Ihre Evaluation: Lässt sich die Lösung direkt in Teams und Outlook buchen? Auf welchen Geräten und über welche Benutzeroberfläche buchen Mitarbeitende? Werden Gruppen und Berechtigungen automatisiert aus Entra ID übernommen? Oder müssen Nutzer manuell angelegt und gepflegt werden?

Benutzeroberfläche und Akzeptanz im Büroalltag

Eine Software für das Büro entfaltet ihren Nutzen erst, wenn Mitarbeitende sie im Büroalltag tatsächlich verwenden. Entscheidend sind deshalb eine übersichtliche Benutzeroberfläche, kurze Buchungswege und die Möglichkeit, Arbeitsplätze, Räume und Parkplätze auch auf mobilen Geräten zu buchen. Je weniger Erklärung ein Buchungsvorgang braucht, desto eher setzt sich die Lösung bei allen Nutzenden durch. Das wirkt sich direkt auf die Datenqualität aus: Nur wenn Buchungen vollständig und zuverlässig erfasst werden, können Real Estate und Facility Management ihre Entscheidungen darauf stützen. Auch die Zusammenarbeit im Team hängt davon ab, ob sich Anwesenheitstage ohne Umwege abstimmen lassen.

Prüffragen: Wie viele Schritte braucht eine Buchung? Lässt sich auf Laptop, Smartphone und Tablet gleichermaßen buchen? Welche Einführung benötigen Nutzende, welche die Administration?

Hosting, Zertifizierungen und Datenschutz für Betriebsrat und IT

EU-Hosting, DSGVO-Konformität und eine ISO 27001 Zertifizierung sind im Enterprise-Umfeld keine Kür mehr, sondern Standardanforderungen. Betriebsrat und Datenschutzbeauftragte prüfen typischerweise, ob eine Zweckbindung der Daten vorliegt, ob Buchungsdaten aggregiert und anonymisiert werden und ob eine Leistungs- oder Verhaltenskontrolle ausgeschlossen ist. Büroplanung erfordert die Berücksichtigung von Governance-Strukturen und Datenschutz von Anfang an.

Prüffragen: Wo liegen die Daten konkret, in Deutschland, in der EU oder außerhalb Europas? Gibt es eine ISO 27001 Zertifizierung? Wie werden Buchungsdaten anonymisiert und aggregiert? Welche Löschfristen gelten, und wie wird Datenverlust verhindert?

Datensicherheit, Backups und Datenverlust

Datensicherheit endet nicht bei der Zertifizierung. Für die IT zählt ebenso, wie Daten verarbeitet, verschlüsselt und gesichert werden und was bei einem Ausfall oder einem Anbieterwechsel mit den Daten geschieht. Einige Anbieter machen dazu konkrete Angaben: desk.ly und Flexopus nennen laut Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), Flexopus außerdem Backups über 30 Tage (Datenschutzseiten der Anbieter, Stand 20.10.2026). Bei Seatti erfolgt die Auftragsverarbeitung nach Art. 28, die Verschlüsselung mit TLS 1.2 und AES 256. Fragen Sie bei jedem Anbieter nach, damit die Datenschutzprüfung nicht an fehlenden Unterlagen scheitert.

Prüffragen: Wird ein AVV bereitgestellt? Wie lange werden Backups vorgehalten? Wie wird Datenverlust bei Ausfall oder Wechsel verhindert? Welche Dateien und Formate lassen sich exportieren?

Fordern Sie vor der Evaluation die wichtigsten Dokumente an, etwa das ISO-27001-Zertifikat, den Auftragsverarbeitungsvertrag und eine Beschreibung der Datenflüsse, damit IT und Datenschutz früh prüfen können.

Datenbasis zur Büronutzung: Buchungen allein oder echte Auslastung?

Buchungen und tatsächliche Anwesenheit sind nicht identisch. Wer einen Arbeitsplatz bucht, erscheint nicht zwangsläufig. Größere Unternehmen benötigen ein realistisches Auslastungsbild ihrer Standorte, um Flächenentscheidungen auf einer belastbaren Basis zu treffen. Unternehmen sollten die tatsächliche Anwesenheit zur Planung von Schreibtischen nutzen, nicht allein die Buchungszahlen.

IP-basierte Präsenz erkennt Anwesenheit automatisch über die bestehende Netzwerk-Infrastruktur, ohne dass Mitarbeitende einen zusätzlichen Check-in durchführen müssen. Dieser Ansatz liefert Daten, die über reine Buchungsstatistiken hinausgehen.

Wer ein Büro betreibt, entscheidet täglich über Fläche und Betriebskosten, in der Praxis oft ohne belastbare Nutzungsdaten. Ein Buchungstool deckt dabei nur die operative Seite ab. Seatti führt Workspace Management und Office Intelligence in einem System zusammen, das nativ in Microsoft 365 läuft, und macht sichtbar, wie viel Fläche ein Unternehmen tatsächlich benötigt. Entscheidend ist deshalb weniger, ob ein Büro Nutzungsdaten braucht, sondern wie lange Flächenentscheidungen noch ohne sie fallen.

Wer neben Desk Sharing auch Zonen für unterschiedliche Arbeitsweisen einführt, etwa nach dem Prinzip Activity Based Working, braucht Nutzungsdaten pro Bereich. Bei Seatti zeigt Seatti Signals ab Intelligence Pro die Nutzung pro Bereich und Tisch. Die Optimierung der Fläche stützt sich damit auf konkrete Daten statt auf geschätzte Annahmen.

Prüffragen: Welche Datenquellen fließen in die Auslastungsanalyse ein? Gibt es Office Intelligence jenseits von Buchungszahlen? Werden unterschiedliche Quellen wie Netzwerk-Infrastruktur, Kalender und Buchungen kombiniert? Wird KI (künstliche Intelligenz) in der Auswertung eingesetzt, und wofür genau? Welche Funktionalität der Auswertung gehört zu welchem Paket?

Enterprise-Strukturen, Standorte und Governance

Unternehmen mit mehreren Gesellschaften und Standorten brauchen eine Verwaltung, die unterschiedliche Buchungsregeln, Rollen und Reporting-Ebenen abbildet. Multi-Tenant-Fähigkeit ist entscheidend für größere Unternehmen, die Rechte und Regelwerke pro Gesellschaft oder Standort granular steuern möchten.

Prüffragen: Können Sie mehrere Standorte und Gesellschaften zentral verwalten? Lässt sich abbilden, wer was im System konfigurieren darf? Gibt es eine mandantenfähige Administration? Lässt sich Ihre HR Software (HRIS) anbinden, und welche Schnittstellen stehen dafür zur Verfügung?

Effizienz, Verwaltung und Reporting im digitalen Büro

Der Wechsel der Software ist auch ein Digitalisierungsprojekt. Effizienz entsteht, wenn Standardaufgaben wie Buchung, Verwaltung von Ressourcen und Auswertung ohne zusätzlichen Aufwand laufen und Daten nicht an mehreren Stellen gepflegt werden. Gerade bei Projekten mit mehreren Standorten und Gesellschaften kommt es auf ein Reporting an, das Auslastung, Trends und Einsparpotenziale vergleichbar macht. Für Real Estate und Facility Management ist das die Grundlage, um Flächen und Betriebskosten über alle Standorte hinweg zu steuern.

Prüffragen: Läuft die Auslastung je Standort und Gesellschaft in einem Reporting zusammen? Wie aufwendig ist die Verwaltung von Ressourcen, Rollen und Regeln im laufenden Betrieb? Welche Analysen lassen sich ohne zusätzliche Auswertungsprojekte abrufen?

Mitbestimmung und Betriebsvereinbarungen

Betriebsräte wollen bei Präsenz- und Nutzungsdaten früh einbezogen werden. Typische Fragen betreffen die Sichtbarkeit personenbezogener Daten für Führungskräfte, die Möglichkeit anonymer Buchungen und die Speicherdauer von Anwesenheitsdaten. Bei Betriebsvereinbarungen empfehlen wir, die konkrete Ausgestaltung juristisch prüfen zu lassen. Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung.

Prüffragen: Welche Daten sieht eine Führungskraft konkret? Sind anonyme Buchungen möglich? Wie lange werden personenbezogene Daten gespeichert? Gibt es Vorkehrungen gegen Live-Überwachung?

Preismodell und Budget: pro Benutzer, pro aktiver Benutzer, pro Ressource

Die Preismodelle auf dem Markt sind schwer direkt vergleichbar: Einige Anbieter rechnen pro Nutzer ab, andere pro aktivem Nutzer und wieder andere pro Ressource (also pro Arbeitsplatz, Raum oder Parkplatz). Für die Budgetplanung und die interne Leistungsverrechnung macht das einen erheblichen Unterschied. Desk Sharing kann den Bedarf an Schreibtischen senken, die Softwarekosten hängen dabei vom gewählten Preismodell ab.

Prüffragen: Wie definiert der Anbieter einen aktiven Nutzenden? Welche Ressourcen werden einzeln bepreist? Welche Zusatzmodule, etwa Besuchermanagement oder Presence-Funktionen, kosten extra? Welche Aufgaben bei Einführung und Betrieb sind im Produkt enthalten?

Support, Einführung und Ansprechpartner

Neben dem Preis entscheidet die Betreuung über den Erfolg eines Wechselprojekts. Die Anbieter ordnen Support und Ansprechpartner unterschiedlichen Paketen zu. Pult nennt E-Mail-, Chat- und Telefon-Support ab Growth und einen persönlichen Customer Success Manager im Business Plan. desk.ly führt persönlichen Kundensupport in Enterprise, Flexopus ab Enterprise einen Key Account Manager, Telefon-Support und ein geführtes Onboarding mit Admin-Schulung (jeweils Preisseite des Anbieters, Stand 20.10.2026). Klären Sie deshalb vor der Entscheidung, wer Ihr Ansprechpartner ist, wie Sie Kontakt aufnehmen und welche Aufgaben bei Einführung und Betrieb Ihr eigenes Team übernimmt.

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Die wichtigsten Pult Alternativen im Überblick: die Softwarelösung für Ihr Unternehmen

Wer nach einer Alternative zu Pult sucht, findet im DACH-Raum viele Angebote. Die folgende Auswahl umfasst sechs Lösungen, zu denen öffentliche Anbieterangaben vorliegen. Für jeden Anbieter finden Sie eine ausformulierte Einordnung auf Basis dieser Angaben, ergänzt um Hinweise, wann die jeweilige Lösung für Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden passen kann.

Pult: Ausgangspunkt und Einordnung für größere Organisationen

Pult bietet drei Produkte mit eigenen Preisen an. Mit Pult Workplace lassen sich Arbeitsplätze, Räume und Parkplätze buchen: Der Starter-Plan ist kostenlos bis 20 Nutzer, der Workplace Growth Plan kostet 2,90 € und der Business Plan 3,90 € pro aktivem Nutzer und Monat, Enterprise ist auf Anfrage verfügbar. SAML-SSO, SCIM und Entra-ID-Sync sind laut Paketvergleich in allen Plänen enthalten. Presence AI (Anwesenheitserkennung über WLAN, laut Anbieter) wird separat ab 99,00 € pro Monat angeboten, Besuchermanagement ab 99 € pro Standort und Monat (Preisseite des Anbieters, Stand 20.10.2026).

Bei Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden kann eine Neubewertung anstehen, wenn mehrere Standorte und Gesellschaften hinzukommen und die Anforderungen an Governance, Reporting und Datenbasis steigen. Für kleinere Teams mit einem begrenzten Setup oder für Organisationen, die bereits stark auf Presence AI setzen möchten, kann Pult weiterhin gut passen.

deskbird: Preismodell pro aktivem User, Entra ID in allen Paketen

deskbird bietet den Business-Tarif ab 2,75 € jährlich bzw. 3,50 € monatlich pro aktivem User und Monat an. Professional und Enterprise Tarife werden individuell kalkuliert. Entra ID und Teams sind in den Paketen enthalten, SAML, SCIM und HRIS gelten als Add-on ohne öffentliche Preisangabe. Ab Professional nennt deskbird einen KI-gestützten Gebäudeplan-Designer. Laut Anbieter wird in Deutschland gehostet, mit ISO 27001 und SOC 2 Type 2 (Preisseite des Anbieters, Stand 20.10.2026).

Als Pult Alternative kann deskbird für Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden interessant sein, die Teams und Entra ID im Standardumfang abdecken möchten. Empfehlenswert ist, sich die genauen Konditionen für Enterprise-Funktionen und Add-ons individuell bestätigen zu lassen.

desk.ly: Teams in allen Paketen, gestaffelte Pakete bis Enterprise Plus

desk.ly bietet den Corporate-Tarif ab 1,65 € und den Enterprise-Tarif ab 2,75 € pro Nutzer und Monat an. Enterprise Plus ist auf Anfrage verfügbar. Teams ist in allen Paketen enthalten, Entra ID und Outlook sind laut Paketmatrix nur in Enterprise Plus verfügbar. Der Anbieter nennt ISO 27001, Hosting bei AWS in Frankfurt und ein Fact Sheet für den Betriebsrat (Preisseite des Anbieters, Stand 20.10.2026).

Für den Mittelstand und größere Unternehmen kann desk.ly dann relevant sein, wenn die Teams-Integration im Vordergrund steht und Entra ID erst ab einem höheren Paket benötigt wird. Prüfen Sie frühzeitig, welches Paket für Ihre Microsoft 365 Architektur tatsächlich erforderlich ist.

Seatti: All-in-One-Lösung für Workspace Management und Office Intelligence in Microsoft 365

Seatti ist die KI Plattform für das moderne Büro: Workspace Management und Office Intelligence in einem System. Seatti stellt Workspace Management direkt in Microsoft Teams und Outlook bereit. Mitarbeitende buchen und koordinieren Arbeitsplätze, Meetingräume, Parkplätze und Services dort, wo sie ohnehin arbeiten. Über Microsoft Entra Sync werden Nutzer, Gruppen und Zugänge automatisch synchronisiert, ohne doppelte Datenpflege.

Office Intelligence verbindet Buchungen, IP-basierte Präsenz und vorhandene Infrastruktur zu einem realistischen Bild der Auslastung. Damit beantwortet Seatti sowohl operative als auch strategische Fragen zum Büro: Wie wird gebucht, wer ist tatsächlich vor Ort, und wie viel Fläche wird wirklich benötigt?

Seatti eignet sich besonders für Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden mit mehreren Standorten und Enterprise-Strukturen, die Microsoft Entra Sync, Open API und granular gesteuerte Rollen benötigen. Über 100 Unternehmen setzen bereits auf Seatti.

Preise: Workspace Management Essentials ab 1,90 €, Pro ab 2,90 €, Office Intelligence Essentials ab 1,00 €, Pro ab 2,00 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung (Seatti Preise ansehen). Workspace Management und Office Intelligence sind kombinierbar, bei der Kombination gibt es einen Bundle-Vorteil, dessen Preis im Angebot steht.

Kleinere Unternehmen ohne komplexe Strukturen oder ohne Bedarf an Office Intelligence können mit einer einfacheren Lösung ausreichend bedient sein.

Flexopus: Ressourcenbasierte Abrechnung statt Nutzerlizenzen

Flexopus rechnet pro Ressource ab, mit unbegrenzten Nutzenden. Der Starter-Plan kostet 1,59 €, der Business-Plan 2,99 € pro Ressource und Monat bei jährlicher Zahlung, zuzüglich 100 € Plattformgebühr pro Jahr und zuzüglich MwSt. Teams App ist ab Starter verfügbar, SCIM ab Business. Laut Anbieter ISO 27001:2022, Hosting bei Hetzner in Deutschland (Preisseite des Anbieters, Stand 20.10.2026).

Dieses Modell kann für Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden interessant sein, wenn viele gelegentliche Nutzende auf eine klar definierte Anzahl an Arbeitsplätzen und Räumen zugreifen. Preisvergleiche zwischen ressourcen- und nutzerbasierter Abrechnung sind nur mit einer eigenen Szenario-Rechnung sinnvoll.

Yoffix: Abrechnung pro Nutzer, Wi-Fi Check-in in Enterprise

Yoffix bietet den Business-Plan ab 1,50 € und den Pro-Plan ab 2,00 € pro Nutzer und Monat an. Enterprise wird individuell kalkuliert. Die Preisseite zeigt nicht, ob die Zahlen jährlich oder monatlich gelten. Teams ist im Business-Plan enthalten, Wi-Fi Check-in und KI-gestützte Flächenempfehlungen erst in Enterprise, Multi-Tenant kostet 300 € pro Setup. Laut Anbieter Hosting in Deutschland, ISO 27001:2022 (Preisseite des Anbieters, Stand 20.10.2026).

Yoffix kann als Pult Alternative für größere Unternehmen dann interessant sein, wenn Mandantenfähigkeit und Wi-Fi Check-in im Fokus stehen. Offene Punkte zu Abrechnungsmodalitäten sollten direkt mit dem Anbieter geklärt werden.

LIZ smart office: Ressourcenbasierte Alternative mit Teams-App

LIZ smart office rechnet pro Ressource ab: Starter 1,75 €, Business 3,09 €, Premium 4,45 € pro Ressource und Monat bei jährlicher Zahlung. Ob die Preise netto oder brutto sind, ist offen. Teams-App und SSO sind ab Starter enthalten. Laut Anbieter Hosting in Europa und Deutschland. Die ISO-27001-Aussage sollte direkt beim Anbieter nachgefragt werden (Preisseite des Anbieters, Stand 20.10.2026).

Für Nutzungsszenarien mit organisationsweitem Desk Sharing und klar definierten Ressourcen kann LIZ smart office als Pult Alternative in Frage kommen. Details zu Steuer, Abrechnung und Zertifizierungen klären Sie am besten direkt beim Anbieter.

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Hinweis zur Datenbasis dieses Vergleichs

Funktionen und Preise entwickeln sich dynamisch. Bewertungen und Preisangaben auf Vergleichsportalen können von den aktuellen Preisseiten der Anbieter abweichen, deshalb stützt sich diese Übersicht auf die Anbieterangaben. Vor einer Entscheidung sollten die Angaben direkt mit den jeweiligen Anbietern validiert werden.

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Vergleichstabelle: Pult und Alternativen im Schnelldurchblick

Die folgende Tabelle dient als Orientierungsrahmen und ersetzt keine Detailprüfung. In den Zellen stehen ausschließlich Angaben aus öffentlich zugänglichen Quellen der Anbieter. Wo keine Angabe vorliegt, steht 'nicht ermittelt'.

KriteriumPultSeattideskbirddesk.lyFlexopusYoffixLIZ smart office
LizenzmodellPro aktivem NutzerPro NutzerPro aktivem UserPro NutzerPro RessourcePro NutzerPro Ressource
Preis ab (erstes Paket mit veröffentlichtem Preis)Growth 2,90 € pro aktivem Nutzer und MonatWorkspace Management Essentials ab 1,90 € pro Nutzer und Monat, jährlichBusiness 2,75 € pro aktivem User und Monat, jährlichCorporate ab 1,65 € pro Nutzer und MonatStarter 1,59 € pro Ressource und Monat, jährlich, zuzüglich 100 € Plattformgebühr pro JahrBusiness 1,50 € pro Nutzer und Monat, Zahlweise offenStarter 1,75 € pro Ressource und Monat, jährlich, netto oder brutto offen
Microsoft TeamsJa, ab Growth (laut Anbieter)Ja, nativJa, ab BusinessJa, alle PaketeJa, ab StarterJa, ab BusinessJa, ab Starter
Outlook IntegrationOutlook und Google Kalender, ab Growth (laut Anbieter)Ja, ab Workspace ProOutlook-Add-in in allen PaketenLaut Paketmatrix nur in Enterprise PlusFür Raumbuchungen, ab StarterNicht ermitteltNicht ermittelt
Entra ID / SCIMSAML-SSO, SCIM, Entra-ID-Sync, laut Paketvergleich in allen PlänenMicrosoft Entra SyncEntra ID enthalten, SAML und SCIM als Add-onEntra ID laut Paketmatrix nur in Enterprise PlusSCIM ab BusinessNicht ermitteltSSO ab Starter
Hosting-RegionDeutschland (laut Anbieter, für Presence AI)EUDeutschland (laut Anbieter)AWS Frankfurt (laut Anbieter)Hetzner, Deutschland (laut Anbieter)Deutschland (laut Anbieter)Europa und Deutschland (laut Anbieter)
ISO 27001Zertifizierte Infrastruktur (laut Anbieter, für Presence AI)Ja, zertifiziertJa, zusätzlich SOC 2 Type 2 (laut Anbieter)Ja (laut Anbieter)ISO 27001:2022 (laut Anbieter)ISO 27001:2022 (laut Anbieter)Beim Anbieter nachfragen
Mitbestimmung und DatenschutzAnonyme Anwesenheitsüberwachung bei Presence AI (laut Anbieter)Pseudonymisierte und aggregierte Daten, anonyme Buchung möglichErweiterte Datenschutzeinstellungen in Enterprise oder als Add-on (laut Anbieter)Fact Sheet für den Betriebsrat, Anonymisierung (laut Anbieter)Anonymisierung von Buchungen und Statistiken (laut Anbieter)Anonymer Modus (laut Anbieter)Datenschutz- und Privatsphäre-Einstellungen, ab Starter (laut Anbieter)
Auswertung der NutzungEchtzeit-Analytics, ab GrowthOffice Intelligence: Auslastung, Trends, EinsparpotenzialeOffice und Workforce Analytics in allen PaketenAuslastungsanalyse ab Corporate, Heatmap Analytics in Enterprise PlusStatistiken und Datenauswertung ab BusinessAuswertung zur Arbeitsplatznutzung ab BusinessStatistiken und Analysen ab Business
AnwesenheitserkennungPresence AI (WLAN), separat ab 99,00 € pro MonatIP-basierte Präsenz, ab Intelligence EssentialsCheck-in per Geo-Standort und deskbird Dock, ab Professionaldesk.ly Connect (Software-Sensorik), Add-on auf AnfrageNicht ermitteltWi-Fi Check-in nur in EnterpriseSensoren erwähnt, Inhalt und Preis offen
BesuchermanagementAb 99 € pro Standort und MonatAdd-onAdd-on, Preis nicht angegebenAb Enterprise PlusAdd-on, 100 € pro Gebäude und MonatNicht ermitteltGenannt, Paketzuordnung offen
RolloutNicht ermitteltIn der Regel unter zwei WochenLaut Anbieter sind die meisten Unternehmen in wenigen Tagen startklarNicht ermitteltNicht ermitteltNicht ermitteltNicht ermittelt

Die Preise beziehen sich auf unterschiedliche Einheiten (pro Nutzer, pro aktivem Nutzer, pro Ressource) und sind nicht direkt vergleichbar. Quelle der Anbieterangaben sind die jeweiligen Preisseiten und Produktseiten der Anbieter, Stand 20.10.2026.

Die Angaben beruhen auf öffentlich zugänglichen Daten zum Erstellungszeitpunkt und können sich ändern.

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Vom Pult Setup zu Seatti: So läuft der Wechsel in den ersten zwei Wochen

Unternehmen mit 250 und mehr Mitarbeitenden, die von Pult zu einer Lösung mit Workspace Management und Office Intelligence in Microsoft 365 wechseln möchten, planen den Umstieg in der Regel in drei Phasen. Der folgende Ablauf beschreibt, wie ein typischer Wechsel zu Seatti aussieht.

Tag 1: Kick-off, Datenexport und technische Basis

Am ersten Tag stehen bei Seatti der Kick-off und die technische Installation an. Sinnvoll ist es, IT, Real Estate, Office Management und Betriebsrat von Beginn an einzubeziehen.

Neutraler Prüfpunkt: Fragen Sie frühzeitig den Datenexport beim bisherigen Anbieter an und klären Sie, in welchen Dateien er geliefert wird und was er umfasst, damit kein Datenverlust entsteht, zum Beispiel Nutzerliste, Flächenstruktur, Ressourcenlisten und, soweit mit dem Betriebsrat abgestimmt, die Buchungshistorie.

Woche 1: Admin Schulung und Konfiguration der Büros

In der ersten Woche finden die Admin-Schulung und die Konfiguration der Büros statt, das sind die zentralen Aufgaben dieser Phase. Enterprise-Strukturen mit mehreren Standorten, Gesellschaften und Regelwerken werden zentral verwaltet, Rollen und Berechtigungen granular gesteuert.

Neutraler Prüfpunkt: Stimmen Sie mit dem Betriebsrat ab, welche Datenflüsse, welches Logging und welches Reporting konfiguriert werden. Eine Betriebsvereinbarung sollte juristisch geprüft werden.

Woche 2: User Onboarding und Go Live

In Woche 2 folgen das User Onboarding und der Go Live. Weil Mitarbeitende in Teams und Outlook buchen, arbeiten sie in der gewohnten Umgebung. Sie buchen in der vertrauten Oberfläche von Teams und Outlook und müssen keine zusätzliche Anwendung lernen. Office Intelligence zeigt Auslastung, Trends und Einsparpotenziale, sobald Nutzungsdaten vorliegen.

Planen Sie die Kommunikation zum Go Live frühzeitig und binden Sie Mitarbeitende und Betriebsrat vorab ein, damit die Einführung im Büroalltag auf Akzeptanz stößt.

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Praxisbeleg: Ergebnisse aus Kundenprojekten

Ob ein Wechsel lohnt, zeigt sich nach dem Go Live an drei Größen: an der Zahl der Bürotage, an der Auslastung je Arbeitsplatz und an den Bürokosten. Drei Beispiele aus Kundenprojekten machen sichtbar, wie solche Ergebnisse aussehen können.

Bürotage, Auslastung und Bürokosten in der Praxis

Wie viel Nutzung sich im großen Maßstab erfassen lässt, zeigt Sartorius. Das Unternehmen mit 14.000 Mitarbeitenden zählt seit 2021 über 200.000 Bürotage. Für Real Estate und IT entsteht aus Einzelbuchungen so eine Datengrundlage, an der sich Auslastungsmuster und Flächenbedarf ablesen lassen.

Eine Ebene tiefer, beim einzelnen Arbeitsplatz, setzt das Beispiel von bonprix an: In 12 Monaten kamen über 54.000 Bürotage zusammen, die Auslastung je Desk stieg um 66 %. Wer Desk Sharing einführen oder ausbauen will, also weniger Arbeitsplätze bereitstellt, als es Personen gibt, und nach Bedarf buchen lässt, findet in der Auslastung je Desk die Kennzahl, an der sich Flächenentscheidungen messen lassen.

Für viele Entscheider zählt am Ende der Kostenblock. IKB hat 34 % Bürokosten gespart. Wenn bei Ihnen ein Mietvertrag ausläuft oder eine Flächenkonsolidierung ansteht, ist das ein konkretes Beispiel aus der Praxis, an dem Sie Ihre eigene Erwartung einordnen können.

Weitere Beispiele aus Kundenprojekten finden Sie bei unseren Referenzen.

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Kurzfazit: Wann ist Seatti die passende Pult Alternative, und wann nicht?

Seatti passt für Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden mit Microsoft 365, die Workspace Management und Office Intelligence aus einem System benötigen. Die Plattform beantwortet operative und strategische Fragen zum Büro und ist für Enterprise-Strukturen mit mehreren Standorten und Gesellschaften ausgelegt.

Seatti passt, wenn ...

  • Sie mehrere Standorte und Gesellschaften zentral verwalten
  • Desk Sharing in Ihrem Unternehmen Standard ist oder wird
  • Sie IP-basierte Präsenz und Office Intelligence benötigen
  • Enge Microsoft 365 Integration eine Anforderung von IT und Betriebsrat ist
  • Sie Ihre Hybrid Policy datenbasiert umsetzen und die Produktivität und Auslastung Ihrer Büros mit eigenen Nutzungsdaten statt mit Annahmen bewerten möchten

Andere Lösungen passen, wenn ...

  • Ihr Unternehmen als KMU weniger als 250 Mitarbeitende hat und keine Enterprise-Anforderungen bestehen
  • Kein Bedarf an umfassender Office Intelligence vorliegt
  • Einfache Desk Booking Anforderungen mit einem einzelnen Standort ausreichen
  • Die Digitalisierung des Büroalltags auf reine Buchungsfunktionalität beschränkt bleiben soll

Ein interner Business Case mit klaren Kriterien und der Einbindung von IT, Betriebsrat und Real Estate ist die Grundlage jeder Wahl.

Nächste Schritte: Seatti im eigenen Microsoft 365 Umfeld ansehen

Sie haben nun Kriterien, einen Marktüberblick und ein klares Bild vom Wechselprojekt. Der nächste Schritt ist, Seatti im eigenen Setup anzusehen. So können Sie vor dem Einsatz im gesamten Unternehmen klären, ob Seatti zu Ihren Anforderungen aus IT, Betriebsrat und Real Estate passt.

In einem Walkthrough von 30 Minuten zeigen wir, wie Seatti Ihre Office Prozesse vereinfacht und Ihre Flächenentscheidungen datenbasiert absichert.

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Autor und Quellen

Autorin: Saskia Neuner, Chief of Staff bei Seatti. Stand: 22.10.2026.

Quellen:

Preisseiten und Produktseiten der genannten Anbieter, jeweils Stand 20.10.2026

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Häufig gestellte Fragen

Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich der Wechsel von Pult auf Seatti?

Seatti ist auf Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden mit Microsoft 365 ausgelegt, die mehrere Standorte verwalten und neben Workspace Management auch Office Intelligence benötigen. Kleinere Unternehmen ohne diese Anforderungen können mit einfacheren Systemen auskommen.

Wie lange dauert der Wechsel von Pult zu Seatti in der Praxis?

Der Seatti Rollout erfolgt in der Regel unter zwei Wochen: Tag 1 umfasst den Kick-off und die technische Installation, Woche 1 die Admin-Schulung und Konfiguration, Woche 2 das User Onboarding und den Go Live. Die Vorlaufzeiten für Datenexport beim bisherigen Anbieter und die Abstimmung mit dem Betriebsrat sind separat zu planen.

Wie werden Datenschutz und Betriebsrat bei Seatti berücksichtigt?

Seatti ist DSGVO-konform, hostet und verarbeitet Daten in der EU und ist ISO 27001 zertifiziert. Die Auftragsverarbeitung erfolgt nach Art. 28, die Verschlüsselung mit TLS 1.2 und AES 256. Office Intelligence Daten werden pseudonymisiert und aggregiert, es gibt keine Live-Überwachung, keine Geolokalisierung und keine Arbeitszeiterfassung. Anonyme Buchung ist möglich, die Arbeitsortangabe optional. Seatti ist so gestaltet, dass die Mitbestimmung erleichtert wird. Eine juristische Prüfung von Betriebsvereinbarungen bleibt empfehlenswert.

Ist Seatti nur ein Desk Booking Tool oder mehr?

Seatti verbindet Workspace Management (Arbeitsplätze, Meetingräume, Parkplätze, Services) und Office Intelligence in einem System, nativ in Microsoft 365. Damit werden sowohl operative Buchungen als auch strategische Flächenentscheidungen unterstützt. Office Intelligence zeigt Auslastung, Trends und Einsparpotenziale und geht damit über reine Buchungsstatistiken hinaus.

Wie unterscheiden sich die Preismodelle von Pult Alternativen in der Praxis?

Die Preismodelle variieren zwischen Preisen pro Nutzer, pro aktivem Nutzer und pro Ressource. Diese Modelle sind nicht direkt vergleichbar. Empfehlenswert ist eine unternehmensspezifische Szenario-Rechnung, die auch Zusatzmodule und den Implementierungsaufwand berücksichtigt. Die Wahl des Preismodells beeinflusst die Gesamtkosten.

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