Aufgeklappter Laptop auf einem hellen Holztisch zwischen schwarzen Lederstühlen in einem Besprechungsraum
Implementing Hybrid Work

Desk Sharing Software Preisvergleich 2026: Was kostet die Lösung für Ihr Microsoft-365-Unternehmen?

Saskia
22.10.2026
13
min
Aufgeklappter Laptop auf einem hellen Holztisch zwischen schwarzen Lederstühlen in einem Besprechungsraum

Einordnung und Kurzantwort für Entscheider

Der Preis einer Desk Sharing Software lässt sich 2026 nicht an einem einzelnen Listenpreis ablesen. Anbieter rechnen pro Nutzer, pro aktivem Nutzer, pro Ressource oder über individuelle Pakete ab. Vergleichbar werden die Kosten erst, wenn Sie die Jahreskosten für Ihre eigene Nutzerzahl und den tatsächlich benötigten Funktionsumfang berechnen.

Der Anlass für diesen Vergleich ist in der Regel konkret: Ein Mietvertrag läuft aus, Büroflächen sollen konsolidiert werden, Real Estate braucht belastbare Zahlen für den Business Case oder die IT muss eine Budgetfreigabe für eine Microsoft-365-basierte Desk-Sharing-Lösung begründen. Preismodelle variieren zwischen nutzerbasiert und ressourcenbasiert, und die Gesamtkosten über die Vertragslaufzeit sollten in den Preisvergleich einfließen. Einführungskosten und Onboarding sollten in der Kalkulation berücksichtigt werden.

Sie gehen den Preisvergleich am besten in drei Schritten an: Erstens klären Sie, in welcher Einheit der Anbieter abrechnet. Zweitens rechnen Sie die Jahreskosten auf Ihre Nutzerzahl hoch. Drittens prüfen Sie, welche Zusatzkosten für Module, Integrationen und Einrichtung anfallen.

Wie sich Seatti gegen die einzelnen Anbieter im Detail schlägt, zeigt unser Überblick Seatti im Vergleich.

Dieser Artikel richtet sich an IT, Real Estate, Facility Management, Geschäftsführung und Betriebsrat in Microsoft-365-Unternehmen. Ziel ist ein belastbarer Preis- und Kostenvergleich für 2026, der Ihnen hilft, Angebote auf eine einheitliche Basis zu bringen.

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Wie Desk Sharing Anbieter abrechnen und wie Sie die Jahreskosten berechnen

Wer Angebote für Desk Sharing Software vergleicht, steht vor einem strukturellen Problem: Die Abrechnungseinheiten unterscheiden sich so stark, dass ein direkter Vergleich der Listenpreise in die Irre führt. Real Estate, IT und Geschäftsführung brauchen aber eine klare Jahreszahl für den Business Case. Desk Sharing Software optimiert die Nutzung von Büroflächen, doch erst der transparente Kostenvergleich zeigt, welches System zur eigenen Situation passt.

Im Desk-Sharing-Umfeld 2026 sind vier Abrechnungseinheiten verbreitet:

  • Pro Nutzer und Monat: Der Anbieter berechnet einen festen Betrag für jede berechtigte Person, unabhängig davon, wie oft sie das Büro tatsächlich nutzt. Nutzerbasiertes Pricing eignet sich für kleinere Teams mit stabiler Nutzerzahl. Entscheidend ist, ob alle berechtigten Nutzenden oder nur aktive Konten lizenziert werden.
  • Pro aktivem Nutzer und Monat: Nur Konten, die innerhalb eines definierten Zeitraums aktiv waren, werden berechnet. Die Definition von „aktiv“ variiert je Anbieter und kann Login, Buchung oder tatsächliche Anwesenheit bedeuten. Fragen Sie nach, wie der Anbieter „aktiv“ misst.
  • Pro Ressource oder Space und Monat: Ressourcenbasiertes Pricing berechnet Kosten pro genutzter Ressource, also pro buchbarem Schreibtisch, Raum oder Parkplatz. Die Anzahl der Nutzenden spielt keine Rolle. Dieses Preismodell eignet sich bei hoher Desk Sharing Quote und begrenzten Ressourcen.
  • Paket- oder Lizenzmodelle: Der Anbieter stellt ein individuelles Angebot auf Basis von Nutzerzahl, Standorten und Integrationsbedarf. In der Regel jährliche Abrechnung, Funktionsumfang und Preise werden vertraglich festgelegt.

Für den Vergleich rechnen Sie jedes Angebot auf eine einheitliche Formel um:

Jahreskosten Lizenz = Anzahl (Nutzende oder Ressourcen) × Listenpreis pro Einheit × 12 Monate + Einmalkosten (Einrichtung, Implementierung, Grundrisse, Onboarding) + Kosten für Zusatzmodule (z. B. Besuchermanagement, HRIS-Anbindung, Office-Intelligence-Funktionen)

Viele Anbieter bieten monatliche Abonnementmodelle an, doch die Zahlweise beeinflusst den effektiven Preis: Jährliche Abrechnung ist häufig günstiger als monatliche. Achten Sie außerdem darauf, ob die Preise netto oder brutto ausgewiesen sind und in welcher Währung (Euro oder US-Dollar) das Angebot steht.

Bevor Sie intern vergleichen, bringen Sie jedes Angebot auf eine einheitliche Basis: 12 Monate Laufzeit, klare Abrechnungseinheit, dokumentierte Annahmen zu Nutzerzahl oder Ressourcenanzahl und eine vollständige Aufstellung aller Zusatzkosten.

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Preisübersicht Desk Sharing Software 2026 nach Abrechnungseinheit

Die folgende Tabelle zeigt einen Überblick über relevante Anbieter für Desk Sharing und Workspace Management im Microsoft-Umfeld, gruppiert nach Abrechnungseinheit. Die Einstiegspreise stammen aus den öffentlich zugänglichen Preisseiten der Anbieter. Preise pro Nutzer, pro aktivem Nutzer und pro Ressource sind nicht direkt vergleichbar und werden hier bewusst getrennt dargestellt.

AnbieterPakete und Einstiegspreise mit EinheitZahlweiseStand
Pro Nutzer und Monat
desk.lyCorporate ab 1,65 € pro Nutzer/Monat; Enterprise ab 2,75 € pro Nutzer/Monat; Enterprise Plus auf Anfragenicht ermitteltlaut Preisseite des Anbieters, Stand 21.10.2026
YoffixBusiness 1,50 € pro Nutzer/Monat; Pro 2,00 €; Enterprise individuellnicht ermitteltlaut Preisseite des Anbieters, Stand 21.10.2026
SeattiWorkspace Essentials ab 1,90 € pro Nutzer/Monat; Workspace Pro ab 2,90 €; Intelligence Essentials ab 1,00 €; Intelligence Pro ab 2,00 €jährlichSeatti Preise ansehen
Pro aktivem Nutzer und Monat
deskbirdBusiness ab 2,75 € pro aktivem User/Monat (jährlich) oder 3,50 € (monatlich); Professional und Enterprise individuelljährlich oder monatlichlaut Preisseite des Anbieters, Stand 21.10.2026
PultGrowth 2,90 € pro aktivem Nutzer/Monat; Business 3,90 €; Enterprise auf Anfragenicht ermitteltlaut Preisseite des Anbieters, Stand 21.10.2026
Pro Ressource oder Space und Monat
annyEssential 4 € pro Ressource/Monat + 4 € pro Child-Ressource (jährlich); Professional 8 € + 4 €; Business 12 € + 4 €jährlich oder monatlichlaut Preisseite des Anbieters, Stand 21.10.2026
EnvoyReservations 5 USD pro buchbarer Ressource/Monat, zzgl. Plattformgebühr (Höhe nicht genannt)jährlichlaut Preisseite des Anbieters, Stand 21.10.2026
FlexopusStarter 1,59 € pro Ressource/Monat; Business 2,99 € zzgl. 100 € Plattformgebühr/Jahr (jährlich)jährlich oder monatlichlaut Preisseite des Anbieters, Stand 21.10.2026
LIZ Smart OfficeStarter 1,75 € pro Ressource/Monat; Business 3,09 €; Premium 4,45 € (jährlich)jährlich oder monatlich; netto oder brutto nicht ermitteltlaut Preisseite des Anbieters, Stand 21.10.2026
SkeddaStarter ab 99 USD/Monat (15 Spaces); Plus ab 149 USD (20 Spaces); Premier ab 199 USD (25 Spaces), Region EMEA und APACjährlichlaut Preisseite des Anbieters, Stand 21.10.2026
Paket- oder Lizenzmodell / individuelle Angebote
Condeco (Eptura Engage)keine veröffentlichten Preise; Jahreslizenz nach Nutzerzahl; Pakete Advanced und Powerjährlich, mindestens ein Jahrlaut Preisseite des Anbieters, Stand 21.10.2026
Microsoft Placeskein eigener Preis, Teil von Microsoft 365; seit 1. April 2026 raumbasierte Lizenzierung mit Space-Lizenzennicht ermitteltlaut Microsoft Learn, Stand 21.10.2026
Robinkeine veröffentlichten Preise; jährliche Abonnements, Hardware separatjährlichlaut Preisseite des Anbieters, Stand 21.10.2026
Spacewellkeine veröffentlichten Preise; Pakete Entry, Advanced, Ultimate; mit Sensoriknicht ermitteltlaut Preisseite des Anbieters, Stand 21.10.2026

Die Mehrheit der Anbieter lizenziert entweder nutzerbasiert oder ressourcenbasiert. Desk Sharing Software hat drei Lösungstypen: einfache Buchungstools, reine Buchungssoftware für Arbeitsplätze mit erweiterten Funktionen und Systeme, die Workspace Management und Office Intelligence verbinden. Ab 250 Mitarbeitenden gewinnen höhere Tarife mit SSO, HRIS und erweiterten Analysen häufig an Gewicht.

Microsoft Places wird als Teil von Microsoft 365 ohne eigenen Preispunkt geführt. Seit dem 1. April 2026 sieht Microsoft eine raumbasierte Lizenzierung vor: Räume, Desk-Pools und Check-in ohne Zusatzlizenz, individuelle Arbeitsplätze, automatische Freigabe und Belegungsanalysen mit Space-Lizenz. Den Preis der Space-Lizenz erfragen Sie direkt bei Microsoft.

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Tarifgrenzen und Zusatzkosten laut Preisseiten 2026

Die Einstiegspreise bilden nur einen Teil der Gesamtkosten ab. Funktionen wie SSO, SCIM, HRIS-Anbindung, Besuchermanagement, API-Zugang und erweiterte Auswertungen sind bei vielen Anbietern erst in höheren Paketen oder als kostenpflichtiges Add-on verfügbar. Für Microsoft-365-Unternehmen mit Enterprise-Strukturen sind diese Integrationen meist unverzichtbar.

AnbieterFunktionen erst in höheren Paketen oder als Add-onPreis (falls genannt)
annySSO nur Enterprise; API ab Business; SMS/WhatsApp/Telegram als Kommunikationskanal0,12 € pro Nachricht
Condeco (Eptura Engage)Hardware, Professional Services (Einführung, SCIM, Microsoft-365-Integration), Check-in per Badge-Datennicht ermittelt
desk.lyEntra ID, Outlook, SCIM, HRIS, API, Multi-Tenancy und Besuchermanagement nur Enterprise Plus; Add-on desk.ly Connectauf Anfrage
deskbirdPublic API ab Professional; Benutzer- und Datenmanagement (SAML, SCIM, HRIS), Meetingräume, Besuchermanagement als Add-onsnicht ermittelt
EnvoyBesuchermanagement (Visitors Premium) als zusätzliches Modul; Plattformgebühr separatVisitors Premium 362 USD pro Standort/Monat
FlexopusHRIS-Integration; Besuchermanagement; Premium-GrundrisseHRIS 50 €/Monat; Besuchermanagement 100 €/Gebäude/Monat; Premium-Grundrisse 250 € einmalig pro 50 Ressourcen
PultPresence AI (WLAN-Anwesenheit); Besuchermanagement; HRIS-Integration ab BusinessPresence AI ab 99 €/Monat; Besuchermanagement ab 99 €/Standort/Monat
RobinCustom Reports und Analytics-KI nur mit optionalem Add-on; Hardware separatnicht ermittelt
SeattiBesuchermanagement als Add-on; API-Zugang und Multi-Tenant-Administration ab Workspace Enterpriselaut Preisseite keine Implementierungskosten
SkeddaWLAN-basierte Belegungserfassung ab Plus; SCIM nur Premier; BesuchermanagementBesuchermanagement 99 USD/Monat
YoffixMandantenfähigkeit; Zugangskontroll-Integration; HRIS- und SCIM-IntegrationenMandantenfähigkeit 300 €/Setup; Zugangskontrolle 200 €/Büro/Monat; HRIS/SCIM 300 €/Setup

Die Angaben stammen von den Preisseiten der Anbieter, Stand 21.10.2026.

Für Unternehmen mit Microsoft 365 sind Integrationen wie Microsoft Entra ID, Single Sign-on, Outlook-Kalenderintegration und HRIS-Anbindung in vielen Fällen keine optionalen Extras, sondern Voraussetzung für den Betrieb. Die Integration in bestehende IT-Systeme verbessert die Akzeptanz der Software und senkt den internen Verwaltungsaufwand. Wenn diese Funktionen erst in höheren Tarifstufen enthalten sind, kann der effektive Preis über den beworbenen Einstiegspreis steigen.

Empfehlung: Klären Sie in jeder Angebotsanfrage explizit, welche Integrationen, Rollenmodelle und Analysefunktionen in welchem Paket tatsächlich enthalten sind.

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Aktualität der Preisangaben

Preise und Pakete werden von Anbietern regelmäßig angepasst. Eine direkte Rückfrage beim jeweiligen Anbieter bleibt für verbindliche Konditionen notwendig. Die Angaben beruhen auf öffentlich zugänglichen Daten zum Erstellungszeitpunkt und können sich ändern.

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Rechenbeispiel: Seatti Listenpreise für 250 Nutzende im Jahr 2026

Das folgende Rechenbeispiel zeigt die Jahreskosten auf Basis von Listenpreisen. Es handelt sich nicht um ein verbindliches Angebot. Seatti lizenziert pro Nutzer und Monat mit jährlicher Abrechnung. Preise und Pakete stammen von der Seatti Preisseite.

Die Formel: 250 Nutzende × Listenpreis pro Nutzer und Monat × 12 Monate = Jahreslizenzkosten je Modul.

  • Workspace Essentials: 250 × 1,90 € × 12 = 5.700 € pro Jahr
  • Workspace Pro: 250 × 2,90 € × 12 = 8.700 € pro Jahr
  • Intelligence Essentials: 250 × 1,00 € × 12 = 3.000 € pro Jahr
  • Intelligence Pro: 250 × 2,00 € × 12 = 6.000 € pro Jahr
  • Workspace Pro plus Intelligence Essentials: 11.700 € pro Jahr (Listenpreise ohne Bundle-Vorteil)

Intelligence Essentials beinhaltet bereits die IP-basierte Anwesenheitserkennung, die Anwesenheit automatisch über bestehende Netzwerk-Infrastruktur erkennt. Intelligence Pro erweitert dies um Seatti Signals für die Nutzung pro Bereich und Tisch. Intelligence Enterprise bietet die vollumfängliche Nutzungsanalyse und die Anbindung eigener Datenquellen. Seatti bietet auch Bundles auf Anfrage an, die dann auf Ihre spezifischen Anforderungen und Nutzerzahlen angepasst werden.

Für andere Anbieter wenden Sie dieselbe Formel an: Anzahl aktiver Nutzer × Preis pro aktivem Nutzer × 12 oder Anzahl Ressourcen × Preis pro Ressource × 12. Beachten Sie, dass die unterschiedlichen Abrechnungseinheiten einen direkten Zahlenvergleich ohne Umrechnung auf Ihre eigene Situation nicht zulassen.

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Gesamtkosten statt Listenpreis: Was Sie 2026 in Angebote einpreisen sollten

Der Listenpreis ist der Ausgangspunkt, nicht das Ergebnis. Real Estate, IT und Geschäftsführung müssen die Gesamtkosten betrachten, um Desk Sharing Software seriös zu bewerten. Skalierbarkeit ist ein wichtiges Kriterium bei Desk Sharing Software, und der günstigste Einstiegspreis kann bei wachsender Nutzerzahl oder zusätzlichen Standorten schnell relativiert werden.

Prüfen Sie bei jedem Anbieter:

  • Definition „aktiver Nutzer“: Wie misst der Anbieter Aktivität und wie oft wird geprüft, ob ein Nutzer aktiv ist? Login, Buchung oder Präsenz?
  • Mindestlaufzeit und Kündigung: Gilt eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten oder länger? Welche Kündigungsfristen gelten?
  • Einmalkosten: Welche Kosten entstehen für Einrichtung, Datenimport, Grundrisse, Admin Schulungen, Professional Services oder Hardware?
  • Add-ons: Welche Module (Besuchermanagement, HRIS, SCIM, API, erweiterte Auswertungen) sind kostenpflichtig und in welcher Stufe enthalten?
  • Single Sign-on: Wie wird SSO abgerechnet? Ist Microsoft Entra ID ohne Zusatzgebühren nutzbar?
  • Netto/Brutto und Währung: Sind die Preise netto oder brutto? In Euro oder US-Dollar? Wie werden Währungsschwankungen behandelt?

Was bei Seatti im Preis enthalten ist

Bei Seatti fallen keine zusätzlichen Implementierungskosten an. Auch der Zeitaufwand bleibt überschaubar: Der Rollout dauert in der Regel unter zwei Wochen. Am ersten Tag starten wir mit dem Kick-off und der technischen Installation, in der ersten Woche folgen die Schulung Ihrer Administratoren und die Konfiguration der Büros, und in der zweiten Woche führen wir die Nutzenden ein und gehen live.

Mit Workspace Management reservieren und koordinieren Ihre Mitarbeitenden Arbeitsplätze, Meetingräume, Parkplätze und Services dort, wo sie ohnehin arbeiten, in Microsoft Teams und Outlook. Desk Sharing Software ermöglicht flexible Buchungen von Arbeitsplätzen, und Mitarbeitende buchen Arbeitsplätze direkt in Microsoft Teams. Office Intelligence führt Buchungen, IP-basierte Präsenz und die vorhandene Infrastruktur zusammen und zeigt, wie Büros tatsächlich genutzt werden. Beide Module sind kombinierbar und ergänzen sich zu einer Datenbasis, die über reine Buchungsdaten hinausgeht.

Im Büroalltag fallen laufend Entscheidungen über Fläche und Betriebskosten an, oft ohne dass belastbare Nutzungsdaten vorliegen. Unternehmen können ungenutzte Arbeitsplätze identifizieren und Analysen zur Flächennutzung helfen, ungenutzte Ressourcen zu identifizieren. Wer nur Buchungen verwaltet, beantwortet allein die operative Frage, wie das Büro im Alltag läuft. Seatti bringt Workspace Management und Office Intelligence in einem System zusammen, das nativ in Microsoft 365 läuft, und zeigt damit, wie viel Fläche Ihr Unternehmen tatsächlich braucht. Entscheidend ist deshalb nicht, ob ein Büro Nutzungsdaten braucht, sondern wie lange Flächenentscheidungen noch ohne sie fallen.

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Welche Desk Sharing Lösung zu welcher Unternehmensgröße passt

Die Wahl der passenden Desk Sharing Software hängt weniger vom günstigsten Listenpreis ab als von der Größe, Struktur und den Anforderungen des Unternehmens. Eine hohe Nutzerakzeptanz wird durch intuitive Benutzerinterfaces gefördert, doch ab einer bestimmten Komplexität entscheiden Integrationen, Rollenmodelle und Datenbasis über den tatsächlichen Nutzen. Desk Sharing Software steigert die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, wenn sie zur vorhandenen Infrastruktur passt.

Unternehmen unter 250 Mitarbeitenden

Für einzelne Standorte mit wenigen Zonen reichen oft einfache Einstiegspakete, und mehrere Anbieter führen auf ihren Preisseiten kostenlose Einstiegspakete oder Tests. Reine Buchungssoftware bietet einfache Reservierungsfunktionen für Arbeitsplätze und Meetingräume, ohne dass ein komplexes Rollenmodell oder HRIS-Anbindung nötig ist. Anbieter wie desk.ly (kostenlos bis 15 Nutzer laut Preisseite, Stand 21.10.2026), deskbird (Starter auf 15 User begrenzt, laut Preisseite, Stand 21.10.2026) oder Pult (Starter kostenlos, laut Preisseite, Stand 21.10.2026) nennen hierzu Einstiegsangebote. Interaktive Büropläne ermöglichen eine visuelle Darstellung freier Arbeitsplätze und erleichtern den Einstieg.

Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden mit Microsoft 365

Ab dieser Größe werden Microsoft-365-Integration, Entra-Sync, Single Sign-on, Mandantenfähigkeit und granulare Berechtigungen entscheidend. Desk Sharing Software integriert sich tief in Microsoft Teams, und Kalender- und Chat-Integrationen sind entscheidend für die Benutzerfreundlichkeit. Die Benutzerverwaltung kann durch Single Sign-on erleichtert werden.

Seatti ist als Plattform für Workspace Management und Office Intelligence gebaut, nativ in Microsoft Teams und Outlook, für Enterprise-Strukturen mit mehreren Standorten, Gesellschaften und Regelwerken. Seatti ermöglicht automatisiertes Nutzermanagement über Microsoft Entra ID und verwaltet Enterprise-Strukturen zentral mit granularer Steuerung von Rollen und Berechtigungen. Zugriffsrechte sollten flexibel verwaltet werden können, und Seatti deckt dies über Entra-Sync und rollenbasierte Zugänge ab.

Unternehmen mit hohem Bedarf an belastbaren Nutzungsdaten

Für Real-Estate-Teams, die Mietverträge, Flächenabbau oder Standortstrategien datenbasiert begründen müssen, ist die Tiefe der Datenbasis entscheidend. Nutzungsdaten unterstützen die Planung von Meetingzonen und liefern die Grundlage für Flächenentscheidungen. Desk Sharing Software umfasst auch Regelwerke und Analysen, die über reine Buchung hinausgehen.

Die Office Intelligence Module staffeln die Datenbasis nach Bedarf:

  • Intelligence Essentials: IP-basierte Anwesenheitserkennung über bestehende Netzwerk-Infrastruktur.
  • Intelligence Pro: Seatti Signals für Nutzung pro Bereich und Tisch.
  • Intelligence Enterprise: Vollumfängliche Nutzungsanalyse und Anbindung eigener Datenquellen.

Diese Staffelung ermöglicht Real-Estate-Teams, die Tiefe der Datenbasis an den Flächen-Case anzupassen, ob Pilotfläche oder Portfolioentscheidung.

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Buying Committee: Was IT, Betriebsrat und Real Estate im Preisvergleich prüfen

Desk Sharing Software wird selten von einer einzelnen Abteilung entschieden. Die Anforderungen der Beteiligten beeinflussen, welches Paket gewählt wird und welche Kosten tatsächlich entstehen.

IT: Microsoft Entra, Sicherheit und Integrationen

IT bewertet vor allem die Tiefe der Microsoft-365-Integration, Microsoft Entra Sync, Single Sign-on und Sicherheit. Seatti nutzt Microsoft Entra Sync, um Nutzer, Gruppen und Zugänge automatisch zu synchronisieren und doppelte Datenpflege zu vermeiden. Integration in Microsoft 365 erleichtert die Büroverwaltung und senkt den administrativen Aufwand. Seatti ist ISO 27001 zertifiziert und setzt auf TLS- und AES-Verschlüsselung bei Hosting und Datenverarbeitung in der EU. Prüfen Sie, ob Integrationen wie HRIS, Zugangskontrollsysteme oder andere Bürosysteme über eine Open API angebunden werden können und ob dafür Zusatzkosten entstehen.

Betriebsrat: Datenschutz und Mitbestimmung

Der Betriebsrat legt den Fokus auf Datenschutz, Transparenz und die Ausgestaltung der Nutzungsanalysen. DSGVO-Konformität ist wichtig für den Datenschutz in modernen Büroumgebungen. Seatti arbeitet DSGVO-konform, verarbeitet Daten in der EU, nutzt pseudonymisierte und aggregierte Nutzungsdaten und sieht keine Live-Überwachung, Geolokalisierung oder Arbeitszeiterfassung vor. Anonyme Buchung ist möglich, die Angabe des Arbeitsorts kann optional bleiben, was Diskussionen mit der Mitbestimmung erleichtert. Betriebsvereinbarungen sollten juristisch geprüft werden; dieser Artikel bietet keine Rechtsberatung.

Real Estate: Datenbasis und Kosten für Flächenentscheidungen

Die zentrale Frage von Real Estate lautet: Reicht die Datenqualität, um Mietverträge, Flächenabbau oder Standortstrategien zu begründen? Office Intelligence führt Buchungen, IP-basierte Präsenz und bestehende Infrastruktur zusammen und gibt so eine realistische Sicht auf Auslastung, Spitzen und Leerstand. Je nach Entscheidungshorizont bieten die Intelligence-Tarife (Essentials, Pro, Enterprise) eine abgestufte Datenbasis. Real Estate sollte neben Lizenzkosten auch Einsparpotenziale in Miete, Betriebskosten und Investitionskosten betrachten: Auslastungsdaten liefern die Grundlage für belastbare Einsparszenarien.

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Fazit: Wie Sie 2026 Desk Sharing Software Preise sauber vergleichen

Ein belastbarer Preisvergleich für Desk Sharing Software erfordert drei Schritte: Abrechnungseinheit klären, Jahreskosten auf die eigene Nutzerzahl berechnen und Tarifgrenzen sowie Add-on-Kosten vollständig erfassen. Der reine Listenpreis ist kein Entscheidungskriterium, denn die Gesamtkosten einschließlich Einrichtung, Integrationen und Datenbasis bestimmen den tatsächlichen Wert.

Für Microsoft-365-Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden entscheiden vor allem die Integrationstiefe, Enterprise-Fähigkeit und die Qualität der Office Intelligence über den Effekt auf Flächen- und Betriebskosten.

Unsere Empfehlung: Angebote auf Ihre Nutzerzahl und Flächenziele rechnen

  • Alle Angebote auf 12 Monate und eine einheitliche Nutzer- oder Ressourcenanzahl normieren.
  • Zusatzkosten für SSO, Integrationen, Besuchermanagement, Grundrisse und Analysen gesondert erfassen.
  • Flächenziele (z. B. Flächenabbau, Verdichtung, neue Hybrid-Policy) definieren und in die Bewertung der Office-Intelligence-Module einbeziehen.
  • Mit Betriebsrat und IT frühzeitig Abstimmung zu Datenschutz, Entra-Integration und Betriebsmodell suchen.

Mit diesen Schritten haben Sie die Angebote auf eine gemeinsame Zahlenbasis gebracht. Was die Rechnung allein nicht zeigt, ist der Alltag: wie sich eine Lösung in Ihrer eigenen Microsoft-365-Umgebung anfühlt und welche Daten Sie daraus für Ihre Flächenentscheidung gewinnen.

Sie möchten sehen, wie Seatti in Ihrem Microsoft 365 Umfeld läuft?

In einem Walkthrough von 30 Minuten zeigen wir, wie Seatti Ihre Office Prozesse vereinfacht und Ihre Flächenentscheidungen datenbasiert absichert.

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Autor und Quellen

Autorin: Saskia Neuner, Chief of Staff bei Seatti. Stand: 22.10.2026.

Quellen:

Preisseiten und Produktseiten der genannten Anbieter, jeweils Stand 21.10.2026

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet Desk Sharing Software pro Nutzer und Monat?

Die Preise variieren je Anbieter, Abrechnungseinheit und Paket. Ein seriöser Vergleich ist nur in Relation zur eigenen Nutzerzahl und zum benötigten Funktionsumfang möglich. Seatti weist Workspace Essentials, Workspace Pro, Intelligence Essentials und Intelligence Pro mit konkreten Listenpreisen pro Nutzer und Monat auf der Preisseite aus. Nutzen Sie die Formel: Preis pro Einheit × Anzahl der Nutzenden × 12 für den Jahresvergleich.

Wie vergleiche ich Preise pro Nutzer, pro aktivem Nutzer und pro Ressource fair?

Diese Einheiten sind nicht direkt vergleichbar. Rechnen Sie jedes Angebot auf einen Jahresbetrag für Ihr eigenes Setup um. Erstellen Sie Szenarien mit Ihrer typischen Büroauslastung und Desk Sharing Quote, um aktive Nutzende oder benötigte Ressourcen realistisch zu schätzen. Fragen Sie bei jedem Anbieter nach, wie „aktiver Nutzer“ definiert wird.

Gibt es kostenlose Einstiegspakete für Desk Sharing Software?

Mehrere Anbieter bieten laut ihren Preisseiten kostenlose Starter- oder Testpakete für kleine Teams oder begrenzte Nutzerzahl an. Diese Tarife sind laut Preisseiten auf kleine Nutzer- oder Ressourcenzahlen begrenzt und eignen sich für Pilotprojekte oder Unternehmen unter 250 Mitarbeitenden ohne Enterprise-Anforderungen. Für Enterprise-Setups sollten Sie frühzeitig auf Pakete blicken, die SSO, Entra-Anbindung, HRIS und Office-Intelligence-Funktionen enthalten.

Welche Zusatzkosten fallen bei Desk Sharing Software typischerweise an?

Typische Zusatzkosten betreffen Implementierung, Professional Services, Besuchermanagement, HRIS/SCIM-Anbindung, API-Zugänge, Sensorik, Premium-Grundrisse und zusätzliche Kommunikationskanäle. Seatti berechnet laut Preisseite keine Implementierungskosten, und der Rollout liegt in der Regel unter zwei Wochen. Lassen Sie sich alle Add-ons im Angebot explizit ausweisen, um Überraschungen im zweiten Vertragsjahr zu vermeiden.

Was kostet Seatti im Vergleich zu anderen Desk Sharing Lösungen?

Die Listenpreise pro Nutzer und Monat liegen bei Workspace Essentials ab 1,90 €, Workspace Pro ab 2,90 €, Intelligence Essentials ab 1,00 € und Intelligence Pro ab 2,00 €. Für 250 Nutzende ergeben sich je nach Modul 5.700 €, 8.700 €, 3.000 €, 6.000 € oder 11.700 € pro Jahr (Workspace Pro plus Intelligence Essentials). Seatti lizenziert pro Nutzer, und der tatsächliche Preis richtet sich nach Nutzerzahl, Modulkombination und vertraglicher Ausgestaltung. Alle Preise finden Sie auf der Seatti Preisseite.

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Saskia

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